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Dienstag, 10. Juli 2018
Bessere Futterwiesen Ratgeber
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Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Freitag, 29. Juni 2018
Ersatzfutter bei Futternot und Sommerdürre
Ersatzfutter und klimatische Futterumstellung bei Futternot und Sommerdürre
DI. Johann HUMER

Ratlosigkeit bei Futternot und Sommerdürre im Grünland
In ganz Österreich gab es im Mai und Juni 2017 um 50 % weniger Niederschläge. Im nördlichen Ober- und Niederösterreich blieb der Regen fast ganz aus. Bei extremer Trockenheit - verbunden mit bisher nie da gewesenen Hitzetagen bis 35 °C - stellen die nicht tief wurzelnden Wiesengräser das Wachstum ein. Ein völliger Futterausfall und Folgeschäden in der Wiesennarbe sind die Folgen. Wenn Futter knapp wird, müssen früh Überlegungen zu Ersatzfutter, Sommerfutterbau und an eine Umstellung auf klimaangepasste Wiesengräser erfolgen.

Quelle: im Bild

Stroh und Getreide sichern
In klimatisch heißen Gebieten mit traditionell wenig Winterfutterbereitung ist bekannt, dass mit Stroh und Getreide das Vieh in Notzeiten durchgebracht werden kann. Die Sicherung von gutem Futterstroh wird heuer durch die Dürre kritisch. Viehlose Betriebe müssen in Jahren mit Futternot solidarisch sein, und bei dringender Strohnachfrage das Stroh ausnahmsweise nicht unbedingt einarbeiten.
Strohveredelung mit Melasse, Gerste, Hafer und Mais
Die höchstwertigen Stroharten als Notfutter sind in der Reihenfolge die Getreidearten: Hafer, Gerste, Weizen, Tritikale und Roggen. Mikrobiologisch ist gelbes Stroh, das nicht angeregnet wurde, ist das beste Stroh. Futterstroh soll möglichst gehäckselt werden, damit es leichter gefressen wird und die Strohverluste gering bleiben. Je weniger es staubt umso besser ist die Futterqualität.
Mit Melasse kann das Futterstroh veredelt werden. Dabei wird es besser fressfähig und der Staub gebunden. Stroh kann mit Getreidearten und Mais energetisch veredelt werden. Damit ist bei Futternot noch halbwegs Zuwachs oder Milchleistung erreichbar. Die wertvollsten Getreidearten für Notfutter sind Gerste und Hafer, da ihre Samenhülle auch wichtige Futterstruktureigenschaften aufweisen. Weizenschrot ist wegen zu schnellem Stärkeabbau und Azidosegefahr ungünstig. Geschrotet bringt Gerste oder Hafer bessere Tierleistungen als gequetschtes oder ganzes Korn. Körnermais ist durch langsamen Stärkeabbau ein ideales leistungssteigerndes Ersatzfutter. Erforderlich ist wie bei jeder Verfütterung von Getreide oder Mais eine 2 bis 3 wöchige Umstellungsphase mit anfänglich kleineren Mengen unbedingt einzuhalten, so wie das bei jeder Futterumstellung erfolgen soll. Das ist wegen der notwendigen mikrobiellen Anpassung der besonderen rohfaserverdauenden Magen- und Darmflora beim Vieh unbedingt erforderlich. Wer die Wiederkäuer mit zu schneller Futteränderung überfordert, läuft Gefahr schwere gesundheitlichen Schäden und Leistungseinbußen zu verursachen, die sogar bis zum Tod führen können. Das Überfressen mit Getreideschrot von dominierenden Alpha-Tieren am Futtertrog, die schwächere Tiere bei der Fütterung abdrängen, ist daher durch Beobachtung und geeignete Futterzuteilung zu verhindern.
Zusätzlicher Futterbau
Die heuer frühere Getreideernte ermöglicht einen früheren Zwischenfruchtfutterbau. Die Chance sollen Betriebe mit Ackerbau nützen um die zu erwartende Futternot zu lindern. Statistisch fallen die höchsten Monatsniederschläge im Juli bis August. Die heutigen Klimawandelmodelle deuten an, dass sich die Niederschläge tendenziell in die Wintermonate verschieben. Das Auftreten von immer mehr Hitzetagen über 30 °C und längeren Dürreperioden ist inzwischen auch in Österreich ein Faktum. Grünlandbauern sollen durch jährliche Einsaat im Sommer mit standörtlich angepassten Gräserarten die Wiesen für ein immer wärmeres Klima schrittweise verbessern. Die höchste Priorität muss dabei der gelungene erste Aufwuchs in Ertrag wie Qualität sein. In wärmeren Zeiten werden die Folgeaufwüchse qualitativ schlechter und ertraglich zunehmend unsicher.
Raschwüchsiges Zwischenfruchtfutter mit Sommerfutterraps und PERKO
Für gute Erträge ist die Erfahrung zu nutzen, dass nur der frühe Zwischenfruchtanbau nach der Getreideernte rasche Futter bringt. Ein ehernes Gesetz ist, dass die extrem raschwüchsigen Kreuzblütler Sommerfutterraps und PERKO PVH das früheste Zwischenfruchtgrünfutter innerhalb von 4 Wochen hervorbringen. Für einen guten Aufgang muß die Bodenfeuchte gut genutzt werden mittels rascher Bodenbearbeitung mit Rückverfestigung durch Walzen und einer Düngung vor der Saat. Ertragreiche Zwischenfrüchte brauchen eine Stickstoffgabe von 50 bis 70 kg N/ha. Optimal sind die kombinierte Gabe von Gülle und Mineraldünger-Stickstoff.
Landsberger Gemenge
enthält drei wärmeliebende und im Sommer rasch reifende Pflanzenarten. Der erste Schnitt bringt außergewöhnliche Spitzenerträge und wertvollstes Sommerfutter. Bei frühem Anbau, genug Feuchte und Wärme kann sogar ein zweiter Aufwuchs folgen. Inkarnatklee und Zottelwicke - die Wachstumsmotoren im ersten Aufwuchs - treiben im zweiten aber kaum nach. So bleibt fast nur Raygras übrig. Bei guter Stickstoffdüngung zeigt Raygras dennoch einen weiteren guten Ertrag. Für weitere Nutzungen im Folgejahr ist das Gemenge erschöpft. Das verbleibende Raygras bildet aber über den Winter einen sehr guten Boden- und Grundwasserschutz und speichert en Reststickstoff ideal für die Folgekultur. Hemmend für den Anbau von Landsberger Gemenge sind nur die Saatgutkosten, die die Leguminosen verursachen. Sie sind aber die Schubkräfte für den üppigen Futterwuchs.
Pachtflächen sichern
Eine weitere Art der Futtervorsorge ist die Suche von Pachtflächen zum Feldfutterbau. Wer besonders in von Dürre betroffenen Lagen liegt, könnte sich auch um Ackerflächen bemühen, auf denen Feldfutter mit Luzerne rein oder in Luzernegras- oder Kleegrasmischungen angebaut werden kann. Besonders Reinbestände von Luzerne bringen in Trockenlagen auch bei Dürre erstaunliche Erträge. Bei luzerne-schonender Bewirtschaftung ohne zu tiefer Mahd, kann Luzerne über 5 Jahre durchhalten.
Luzerne für sonnige Futterwiesen
Luzerne liebt besonders warme Lagen und wird durch die Erderwärmung bei uns immer mehr begünstigt. Wo immer es auf sonnigen Futterwiesen infolge Dürre immer weniger Gräserwuchs gibt, werden diese Standorte für Luzerne immer günstiger. In sonnigen Lagen mit halbwegs ackerfähigem Grünland und gut durchlässigen Böden hat die tief wurzelnde Luzerne gute Chancen ausdauernd zu bleiben. Luzerne braucht beim Anbau unbedingt eine gute Bodenbearbeitung, da sie jung keine Konkurrenz verträgt. Mit Grünland-Einsaattechnik auf bewachsenen Wiesen kommt sie nicht auf, wird einhellig berichtet. Für den Dauererfolg sind folgende Kriterien entscheidend: gut durchlässige Böden, Samenimpfung, pH-Wert über 6, Schnitthöhen über 10 cm und kein Befahren bei Nässe. So können Luzernebestände bis 10 Jahre ausdauern. Das zeigen Erfahrungen im Weinviertel und der Buckligen Welt, wo zunehmend trockenere Bedingungen vorherrschen. Der Luzerneanbau in dürregefärdeten Wiesen als Wiesenverbesserung mit Artenanpassung bei zunehmender Trockenheit und Dürreperioden zu verstehen.
Futtergräser für trockene Zeiten
Einige Wiesenpflanzen weisen durch den Wärmeanstieg bereits zunehmende Tendenz auf. So profitieren die wertvollen Arten Glatthafer (im Bild)

und Wiesenrotklee davon bereits auffällig. Auch Rohrschwingel und Trespen breiten sich in Ostösterreich zunehmend stärker aus. Wegen guter Trockenverträglichkeit werden Knaulgras, Wiesenrispe und Rotschwingel in Einsaat- und Wiesenmischungen schon lang beigemengt. Sie sind aber keine guten Ersatzgräser bei Trockenheit. Zuviel Knaulgras mit groben, rohfaserreichen Stängel im Wiesenfutter wirkt fresshemmend. Wiesenrispe bildet dichte Narben, ist in Saatgutmischungen trotz hoher Anteile von 10-50% in Trockenlagen kaum durchsetzungsfähig und sohin nicht ertragsrelevant. Englisches Raygras ist sogar im trockenen Ostösterreich viel durchsetzungsfähiger und ertragreicher als Wiesenrispe. Dem trockenveträglichen Rotschwingel fehlen gänzlich die Eigenschaften als gutes Rinder-Futtergras. Längere Hitze- UND Trockenperioden begünstigen zusehends die Ausbreitung minderwertiger Wiesenfutterpflanzen wie Schafgarbe, Labkräuter, Flockenblume, Spitzwegerich und Wiesenpippau. Ihre problematische Ausbreitung und schwierige Eindämmung darf nicht unterschätzt werden.
In Dürre anfälligen Lagen wird die Auswahl klimatisch angepasster Futtergräser immer bedeutender. Für eine betrieblich, individuell optimierte standörtliche Gräserartenwahl für Futterwiesen und Zwischenfrüchte wenden Sie sich an den Autor und Futterbauexperten DI. Johann HUMER, unter johann.humer@gmail.com.




Wiesenrotklee und Englisches Raygras und geringe Anteile von Knaulgras auf Extensivwiese
unter Trockenzeiten in Ostösterreich 12.6.2017



Hornklee auf Schotter

Reine Glatthaferwiese - immer bessere Wüchsigkeit bei Trockenheit

Bilder unten:2003aug25 Dürrefotos aus der Buckligen Welt,schwer leidende Wiesen durch Trockenheit und Dürre
Der Klimawandel hat da 2003 bereits als enorme Dürre seine Vorboten gezeigt. Jetzt 2017 sollten man spätestens daraus seine Konsequenzen ziehen und Überlegungen zur Umstellung dürregefährdeter Wiesen auf trockentolerante Wiesengräser anstellen.
Fotos unter
https://plus.google.com/photos/107260902582116221495/albums/5911565937505542401
2017jun29
Ausbreitung von giftigem Jakobskreuzkraut durch Trockenheit im Waldviertel in Beispielen
JKK Fotos unter
https://goo.gl/photos/5Ufhnxf3vyXbAk256
2017jun29
Trockene Wiesen im Waldviertel durch 2 Monat Dürre
https://goo.gl/photos/D8VnUyvi2Gg2M52Q6
--Pdf von Bauernzeitung 2017
DI. Johann HUMER
Ratlosigkeit bei Futternot und Sommerdürre im Grünland
- Eine klimatische Futterumstellung auf trockenrestente Gräser wie Glatthafer, sowie hitzeverträgliche Kleearten wie Luzerne wird bei Futternot und Sommerdürre immer offensichtlicher notwendiger.
- Trockenheitsresistendere Gräser wie Glatthafer und tiefwurzelnde Luzerne können Trockenheit besser überwinden
- Rotschwingel wie im Bild und in Einsaatmischungen ist dagegen keine gute Lösung
In ganz Österreich gab es im Mai und Juni 2017 um 50 % weniger Niederschläge. Im nördlichen Ober- und Niederösterreich blieb der Regen fast ganz aus. Bei extremer Trockenheit - verbunden mit bisher nie da gewesenen Hitzetagen bis 35 °C - stellen die nicht tief wurzelnden Wiesengräser das Wachstum ein. Ein völliger Futterausfall und Folgeschäden in der Wiesennarbe sind die Folgen. Wenn Futter knapp wird, müssen früh Überlegungen zu Ersatzfutter, Sommerfutterbau und an eine Umstellung auf klimaangepasste Wiesengräser erfolgen.

Quelle: im Bild

Stroh und Getreide sichern
In klimatisch heißen Gebieten mit traditionell wenig Winterfutterbereitung ist bekannt, dass mit Stroh und Getreide das Vieh in Notzeiten durchgebracht werden kann. Die Sicherung von gutem Futterstroh wird heuer durch die Dürre kritisch. Viehlose Betriebe müssen in Jahren mit Futternot solidarisch sein, und bei dringender Strohnachfrage das Stroh ausnahmsweise nicht unbedingt einarbeiten.
Strohveredelung mit Melasse, Gerste, Hafer und Mais
Die höchstwertigen Stroharten als Notfutter sind in der Reihenfolge die Getreidearten: Hafer, Gerste, Weizen, Tritikale und Roggen. Mikrobiologisch ist gelbes Stroh, das nicht angeregnet wurde, ist das beste Stroh. Futterstroh soll möglichst gehäckselt werden, damit es leichter gefressen wird und die Strohverluste gering bleiben. Je weniger es staubt umso besser ist die Futterqualität.
Mit Melasse kann das Futterstroh veredelt werden. Dabei wird es besser fressfähig und der Staub gebunden. Stroh kann mit Getreidearten und Mais energetisch veredelt werden. Damit ist bei Futternot noch halbwegs Zuwachs oder Milchleistung erreichbar. Die wertvollsten Getreidearten für Notfutter sind Gerste und Hafer, da ihre Samenhülle auch wichtige Futterstruktureigenschaften aufweisen. Weizenschrot ist wegen zu schnellem Stärkeabbau und Azidosegefahr ungünstig. Geschrotet bringt Gerste oder Hafer bessere Tierleistungen als gequetschtes oder ganzes Korn. Körnermais ist durch langsamen Stärkeabbau ein ideales leistungssteigerndes Ersatzfutter. Erforderlich ist wie bei jeder Verfütterung von Getreide oder Mais eine 2 bis 3 wöchige Umstellungsphase mit anfänglich kleineren Mengen unbedingt einzuhalten, so wie das bei jeder Futterumstellung erfolgen soll. Das ist wegen der notwendigen mikrobiellen Anpassung der besonderen rohfaserverdauenden Magen- und Darmflora beim Vieh unbedingt erforderlich. Wer die Wiederkäuer mit zu schneller Futteränderung überfordert, läuft Gefahr schwere gesundheitlichen Schäden und Leistungseinbußen zu verursachen, die sogar bis zum Tod führen können. Das Überfressen mit Getreideschrot von dominierenden Alpha-Tieren am Futtertrog, die schwächere Tiere bei der Fütterung abdrängen, ist daher durch Beobachtung und geeignete Futterzuteilung zu verhindern.
Zusätzlicher Futterbau
Die heuer frühere Getreideernte ermöglicht einen früheren Zwischenfruchtfutterbau. Die Chance sollen Betriebe mit Ackerbau nützen um die zu erwartende Futternot zu lindern. Statistisch fallen die höchsten Monatsniederschläge im Juli bis August. Die heutigen Klimawandelmodelle deuten an, dass sich die Niederschläge tendenziell in die Wintermonate verschieben. Das Auftreten von immer mehr Hitzetagen über 30 °C und längeren Dürreperioden ist inzwischen auch in Österreich ein Faktum. Grünlandbauern sollen durch jährliche Einsaat im Sommer mit standörtlich angepassten Gräserarten die Wiesen für ein immer wärmeres Klima schrittweise verbessern. Die höchste Priorität muss dabei der gelungene erste Aufwuchs in Ertrag wie Qualität sein. In wärmeren Zeiten werden die Folgeaufwüchse qualitativ schlechter und ertraglich zunehmend unsicher.
Raschwüchsiges Zwischenfruchtfutter mit Sommerfutterraps und PERKO
Für gute Erträge ist die Erfahrung zu nutzen, dass nur der frühe Zwischenfruchtanbau nach der Getreideernte rasche Futter bringt. Ein ehernes Gesetz ist, dass die extrem raschwüchsigen Kreuzblütler Sommerfutterraps und PERKO PVH das früheste Zwischenfruchtgrünfutter innerhalb von 4 Wochen hervorbringen. Für einen guten Aufgang muß die Bodenfeuchte gut genutzt werden mittels rascher Bodenbearbeitung mit Rückverfestigung durch Walzen und einer Düngung vor der Saat. Ertragreiche Zwischenfrüchte brauchen eine Stickstoffgabe von 50 bis 70 kg N/ha. Optimal sind die kombinierte Gabe von Gülle und Mineraldünger-Stickstoff.
Landsberger Gemenge
enthält drei wärmeliebende und im Sommer rasch reifende Pflanzenarten. Der erste Schnitt bringt außergewöhnliche Spitzenerträge und wertvollstes Sommerfutter. Bei frühem Anbau, genug Feuchte und Wärme kann sogar ein zweiter Aufwuchs folgen. Inkarnatklee und Zottelwicke - die Wachstumsmotoren im ersten Aufwuchs - treiben im zweiten aber kaum nach. So bleibt fast nur Raygras übrig. Bei guter Stickstoffdüngung zeigt Raygras dennoch einen weiteren guten Ertrag. Für weitere Nutzungen im Folgejahr ist das Gemenge erschöpft. Das verbleibende Raygras bildet aber über den Winter einen sehr guten Boden- und Grundwasserschutz und speichert en Reststickstoff ideal für die Folgekultur. Hemmend für den Anbau von Landsberger Gemenge sind nur die Saatgutkosten, die die Leguminosen verursachen. Sie sind aber die Schubkräfte für den üppigen Futterwuchs.
Pachtflächen sichern
Eine weitere Art der Futtervorsorge ist die Suche von Pachtflächen zum Feldfutterbau. Wer besonders in von Dürre betroffenen Lagen liegt, könnte sich auch um Ackerflächen bemühen, auf denen Feldfutter mit Luzerne rein oder in Luzernegras- oder Kleegrasmischungen angebaut werden kann. Besonders Reinbestände von Luzerne bringen in Trockenlagen auch bei Dürre erstaunliche Erträge. Bei luzerne-schonender Bewirtschaftung ohne zu tiefer Mahd, kann Luzerne über 5 Jahre durchhalten.
Luzerne für sonnige Futterwiesen
Luzerne liebt besonders warme Lagen und wird durch die Erderwärmung bei uns immer mehr begünstigt. Wo immer es auf sonnigen Futterwiesen infolge Dürre immer weniger Gräserwuchs gibt, werden diese Standorte für Luzerne immer günstiger. In sonnigen Lagen mit halbwegs ackerfähigem Grünland und gut durchlässigen Böden hat die tief wurzelnde Luzerne gute Chancen ausdauernd zu bleiben. Luzerne braucht beim Anbau unbedingt eine gute Bodenbearbeitung, da sie jung keine Konkurrenz verträgt. Mit Grünland-Einsaattechnik auf bewachsenen Wiesen kommt sie nicht auf, wird einhellig berichtet. Für den Dauererfolg sind folgende Kriterien entscheidend: gut durchlässige Böden, Samenimpfung, pH-Wert über 6, Schnitthöhen über 10 cm und kein Befahren bei Nässe. So können Luzernebestände bis 10 Jahre ausdauern. Das zeigen Erfahrungen im Weinviertel und der Buckligen Welt, wo zunehmend trockenere Bedingungen vorherrschen. Der Luzerneanbau in dürregefärdeten Wiesen als Wiesenverbesserung mit Artenanpassung bei zunehmender Trockenheit und Dürreperioden zu verstehen.
Futtergräser für trockene Zeiten
Einige Wiesenpflanzen weisen durch den Wärmeanstieg bereits zunehmende Tendenz auf. So profitieren die wertvollen Arten Glatthafer (im Bild)
und Wiesenrotklee davon bereits auffällig. Auch Rohrschwingel und Trespen breiten sich in Ostösterreich zunehmend stärker aus. Wegen guter Trockenverträglichkeit werden Knaulgras, Wiesenrispe und Rotschwingel in Einsaat- und Wiesenmischungen schon lang beigemengt. Sie sind aber keine guten Ersatzgräser bei Trockenheit. Zuviel Knaulgras mit groben, rohfaserreichen Stängel im Wiesenfutter wirkt fresshemmend. Wiesenrispe bildet dichte Narben, ist in Saatgutmischungen trotz hoher Anteile von 10-50% in Trockenlagen kaum durchsetzungsfähig und sohin nicht ertragsrelevant. Englisches Raygras ist sogar im trockenen Ostösterreich viel durchsetzungsfähiger und ertragreicher als Wiesenrispe. Dem trockenveträglichen Rotschwingel fehlen gänzlich die Eigenschaften als gutes Rinder-Futtergras. Längere Hitze- UND Trockenperioden begünstigen zusehends die Ausbreitung minderwertiger Wiesenfutterpflanzen wie Schafgarbe, Labkräuter, Flockenblume, Spitzwegerich und Wiesenpippau. Ihre problematische Ausbreitung und schwierige Eindämmung darf nicht unterschätzt werden.
In Dürre anfälligen Lagen wird die Auswahl klimatisch angepasster Futtergräser immer bedeutender. Für eine betrieblich, individuell optimierte standörtliche Gräserartenwahl für Futterwiesen und Zwischenfrüchte wenden Sie sich an den Autor und Futterbauexperten DI. Johann HUMER, unter johann.humer@gmail.com.
Wiesenrotklee und Englisches Raygras und geringe Anteile von Knaulgras auf Extensivwiese
unter Trockenzeiten in Ostösterreich 12.6.2017



Hornklee auf Schotter

Reine Glatthaferwiese - immer bessere Wüchsigkeit bei Trockenheit
Bilder unten:2003aug25 Dürrefotos aus der Buckligen Welt,schwer leidende Wiesen durch Trockenheit und Dürre
Der Klimawandel hat da 2003 bereits als enorme Dürre seine Vorboten gezeigt. Jetzt 2017 sollten man spätestens daraus seine Konsequenzen ziehen und Überlegungen zur Umstellung dürregefährdeter Wiesen auf trockentolerante Wiesengräser anstellen.
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2017jun29
Ausbreitung von giftigem Jakobskreuzkraut durch Trockenheit im Waldviertel in Beispielen
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2017jun29
Trockene Wiesen im Waldviertel durch 2 Monat Dürre
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--Pdf von Bauernzeitung 2017
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Perko,
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Schafgarbe,
Sommerfutterraps,
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Wiesenpippau,
Zwischenfrüchte
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
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Artikelauszug mit Beispielen
Der Beitrag ist wegen regen Interesses in Bearbeitung und Weiterentwicklung
Ertragsmischungen 2013
Ertragsmischungen enthalten seit 2013 aufgrund eigener Beobachtungen auch Glatthafer .
Begründung:
PÖTSCH (LFZ Gumpenstein) bestätigt in seiner Seminarunterlage 2012, dass
PÖTSCH lehnt dennoch Glatthafer zur breiteren Wiesenverbesserung für mittlere Lagen bisher vehement ab. Trotz seines breit ausgelobten Nutzens mit guter Durchsetzungskraft und Ertragsleistungen auch in mittleren Lagen und im Feldfutterbau.
Da Glatthafer naturgemäß warme Lagen bevorzugt, begünstigt ihn auch das immer wärmere Klima der letzten Jahre spürbar aus verständlichen Gründen.
Glatthafer wird deshalb in den Ertragsmischungen von HUMER ab 2013 auch für mittlere Lagen für die Praxis als Experimentalpartner NEU vorgeschlagen. Die Idee basiert auf den guten Erfahrungen auch bei 4 Schnitten und die gute Anfangsentwickung wie Durchsetzungsfähigkeit. Leider sind diese positiven Effekte nur bei Neuanlagen bekannt und untersucht. Für Nachsaat-Mischungen gibt es aber noch keine Erfahrungen mit GLATTHAFER. Daher ist die Verwendung von GLATTHAFER in Nachsaatmischungen vorerst ein Experiment, dass jeder in Gebieten mit warmen Lagen im kleinen Maßstab durchaus versuchen sollte. Ich habe dazu eine zuversichtlichen Erwartung aber das breite Gelingen ist noch offen.
Im übrigen ist es auch das gleiche offene Experiment
die folgenden ÖAG - NAchsaat Mischungen zu verwenden, da es dazu ebensfalls bislang keine veröffentlichten Versuche von BUCHGRABER , PÖTSCH oder LFZ Gumpenstein gibt.
EMI2013 EMI 2013
Ertragsmischungen 2012
EMI 2012 vor 2013:
Aus der Sicht der Erfahrungen der Jahre 2012 und 2013 würde ich Glatthafer bei Hochertragsmischungen hineinnehmen und das Bastardraygras in rauhen Lagen reduzieren und zwar auf diese Mengen:
Glatthafer: 4 kg/ha
Bastardraygras: 3 kg/ha
Deutliche Einsaatwirkung 4 Jahre nach der Anlage. Extensiver Biobetrieb in windiger Lage.
http://goo.gl/maps/BYYvw
Erfolgreiche Bestandesumwandlung mit Knaulgras nach 3maliger Einsaat. Zuviel derbes Knaulgras ist aber unerwünscht, daher bringt die Ergänzung mit Englischem Raygras, Glatthaferr und Goldhafer erst den richtigen Qualitätsschub.
Aufnahme: Hinterberg, Feistritz am Wechsel
Größere Kartenansicht
ESA= Eingsäte Grasart bei Dauerweidemischung G
Link zum Original in Abbildung 4:
Abbildung 4: Unterschiede im Pflanzenbestand in Flächenprozent für Varianten und Nutzung
Abschlussbericht: von Starz: Auswirkungen der Grünlandnachsaat in einer Kurzrasenweide bei Biologischer Bewirtschaftung
https://www.dafne.at/prod/dafne_plus_common/attachment_download/629618b9ae8ab563d2915522b1135ec8/Abschlussbericht_Kuwei.pdf
Bild zum obigen Versuch:
http://www.raumberg-gumpenstein.at/c/images/stories/forschung/institut4/abteilung41/41_nachsaat.jpg
Diese Untersuchungen belegen die von dem LFZ-Grünlandexperten Pötsch an mich mehrfach gestellte Forderung wissenschaftliche Belege zu erbringen, dass es Einsaaten gibt, das gewisse Arten in Nachsaatmischungen nicht erfolgreich wären und es zu keinem besserem Gräserbestand mit mehr wertvolleren Arten kommt.
In dem Fall dieses Gumpensteiner Versuches mit Schnitt und Weidenutzung führte keine einzige der gesäte Gräserart zu einer Bestandesverbesserung. Dabei betrug die Hälte der Saatgutmenge, also der Gräseranteil von Wiesenrispe 25%, Timohe 10% und Wiesenschwingel 15% insgesamt also 50% . Damit werden meine breiten empirischen Erfahrungen bestens bestätigt, dass Timothe (Phleum prasense) und Wiesenschwingel (Festuca pratensis) sich dort in Gumpenstein und damit auch außerhalb Niederösterreichs nur in verschwindend geringen Anteilen in heutigen Futterwiesen halten können. Nur die zusätzliche Weidenutzung gegüngstigt in der Regel immer die Weidegräser Engl. Raygras und Wiesenripse. Dagen sind Timothe und Wiesenslieschras auch in Weiden in nur verschwindenden Mengen ohne Bedetung - mit oder ohne Einsaat, wie folgende Grafik zeigt
Die LFZ-Wiesenexperten Pötsch und Buchgraber meinen dagegen, das diese unproduktive 2 Arten Timothe und Wiesenschwingel auch aus nicht produktiven Gründen unter anderem zB als Biodiversitätsgründen eingesät werden sollen. Dem Landwirt muß damit klar sein, dass dann ca ein Drittel der Saatmenge solcher Nachsaatmischungen von vorherein und wissentlich eine höchst ineffizente, da wirkschwache Saat und Geldausgabe ist. Timothe und Wiesenschwingel können sich nach eigenen Erfahrungen aber aufgrund ihrer Biologie als extensive Heuwiesengräser mit 1 oder 2 Schnítten überraschend gut bewähren. Sie sind daher primär als Heugräser und zusätzlich in Kombination mit Glatthafer für zB für Pferdeheu wertvolle Futtergräser.
Wieseneinsaaten haben nur mit Arten wo ein hoher Anteil der Saat zu Futter wird einen wirklichen Sinn. Dem stehen aber die seit Jahren behaupteten Aussagen von Buchgraber (LFZ Gumpenstein) entgegen. Demzufolge könnten schon mit einer einmaligen Einsaat nahezu ein Jahrzehnt lang der Pflanzenbestand und die Narbendichte wirkungsvoll verbessert werden könnten, wie seine unten gezeigte Vortragsfolie aus 2007 zeigt.
Siehe Tabelle zu Timothe oben und die Grafik unten
Nach eigenen Erfahrungen und nach Starz (LFZ Gumpenstein) - aus pers. Miteilung vom 11.4.2013 - können am ehesten erst bei dreimaliger oder noch öfterer Nachsaat zb bei Wiesenrispe in Weiden oder Knaulgras in Schnittwiesen spürbare Bestandesverbesserungen erreicht werden. Konkurrenzschwache Arten mit nur geringem natürlichen Auftreten und schwachem Durchsetzungsvermögen - wie ich das sowohl im obigen Versuch von Starz als auch in breiter Praxis gesehen habe - ist das gelegentliche Säen konkurrenzschwacher Arten wie Timothegras und Wiesenschwingel in der Regel falsch investiertes und damit verlorenes Geld.
Timothegras und Wiesenschwingel sollten aber jene Landwirte zurecht dann säen, wenn diese 2 Arten standörtlich den anderen Arten überlegen sind. Standortgerechter Wiesenbau ist dazu der fachliche Terminus.
Viel wirksamer und viel betriebs- wie volkwirtschaftlich sinnvoller ist es bei Nachsaaten nur auf durchsetzungsfähige Arten zu setzen wie das Konzept der Ertragsmischungen nach HUMER zeigt. Dabei sät man möglichst öfter im Jahr nach, etwa 1-3x im Jahr - und zwar immer sofort nach der Ernte bei noch offenem Boden. Erst dann, wenn ein bestmöglicher Gräserbestand in den Futterwiesen erreicht ist, kann eine zeitlang mit Nachssaaten ausgesetzt werden - nämlich solange der Bestand in Ordnung ist. Gleichzeitig beugt ein gutwüchsiger und ertragreicher Gräserbestand der Ausbreitung von Unkraut als auch Giftpflanzen und Wiesenvernässung auf natürliche Art vor. Allerdings erschöpfen sich ohne natürlichen Samenausfall vor allem die hochwüchsigen Horstgräser nach ca 3 - 6 Jahren. Dauerhaft höchstqualitative Futtererträge, sind daher nur bei junger Nutzung mit hohen Energiegehalten möglich. Damit kann mittels möglichst viel eigenem "Wiesenkraftfutter" möglichst viel Zukaufgetreidekraftfutter oder Sojakraftfutter ersparen. Das ist aber nur mehr mit einer FAST ständigen Wiesennachsaat möglich. In Deutschland versuchen daher die besten Betriebe bereits, jeden Aufwuchs nach der Ernte sofort wieder mit jungem Saatgut ständig aufzufrischen um aus den Futterwiesen auf eigenen Flächen und mit eigenen Managementmitteln die bestmöglichen Erträge wie Qualitäten zu gewinnen.
Als Ergebnis dieser Erfahrung und Betrachtungen geht hervor, dass Timothe und Wiesenschwingei in vielen heutigen 3- und Mehr-Schnittwiesen keine quantitative wie keine wirtschaftliche Bedeutung hat und ihre Einsaat in der Regel verlorenes Geld ist. Nur in 1- oder 2 Schnittwiesen haben sie heute in der Regel Chancen für gute Erträge. Das bedeutet, dass sie heute vor allem in Heuwiesen als Heugräser ihre wertvollen Nutzen bringen können.
Wiesenrispe hat ist aber in Weiden von grossen Bedeutung, weil sie durch den dauernden Betritt gefördert sind. In Schnittwiesen dürfte sie sich nur bei dauernder Einsaat halten, wobei in den ersten Jahren durch ihre geringe Ausbreitung noch keine wirtschaftiche Bedeutung erreicht. Eigene Praxiserfahrungen zeigen, dass die Wiesenrispe erst bei jährlicher und 5 Jahre lang wiederholter Einsaat und bei intensiver Nutzung mit 4-6 Schnitten in Gunstlagen ein ertraglich spürbares Futtergras wird. Da sie in der Regel kein sicheres massenwüchsiges Futtergras ist kann man mit geringen Anteilen auch keine guten Erträge erwarten. Ihren höchsten Wert hat sie als extrem dichten Narbenbildner in Weiden. Ihr Vorteil liegt damit primär als dichtes Weidegras, wo besonders dichte Narben wie bei Steilflächenweiden und der Nutzung bei der Steilflähenmahd von besonders hoher Bedeutung sind.
Bei Nachsaaten wird häufig eine wirkungslose Übersaat vorgenommen
sagt der bekannteste deutsche Grünlandexperte PD Dr. Martin Elsäßer
vom Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg in seinen Vorträgen zB hier im WEB:
Grünlandverbesserung in Baden-Württemberg unter besonderer Berücksichtigung der Gemeinen Rispe
ELSÄSSER meint zur Nachsaat als Übersaat:(in Deutschland)
Nur wenn Lücken vorhanden sind, dann mehrmals im Jahr
5 kg/ha Samen von Deutschem Weidelgras oder Knaulgras säen.
Prof. SPATZ bestätigt meine Meinung:
Es fehlen Versuche zum Einsaaerfolg von Grünland Ansaaten / Einsaaten.
im Bericht
Strategien zur standortspezifischen Grünlandansaat - Retrospektive Analyse von Selektionskriterien
vonSPATZ, Günter; FRICKE, Thomas; GOTTARDI, Sara. Strategien zur standortspezifischen Grünlandansaat-Retrospektive Analyse von Selektionskriterien. 2003.
http://www.orgprints.org/4757/
http://orgprints.org/4757/1/4757-02OE442-spatz-g-et-al-uni-kassel-2003-gruenlandansaat.pdf
Prof. SPATZ schreibt 2003:
Die Literatur weist keine Arbeiten auf, bei denen Ansaaterfolg, Ausdauer oder Produktivität der Grünlandnarbe ... verglichen worden wären.
Originatext von SPATZ 2003:
Die Literatur weist keine Arbeiten auf, bei denen Ansaaterfolg, Ausdauer, Produktivität oder Qualität der Grünlandnarbe in einem Standortvergleich bei ansonsten gleichen Ansaatvoraussetzungen und gleicher Bewirtschaftung verglichen werden. In der Regel lagen Wirkungskomplexe als Einflussgrößen vor, so dass eine Kausalanalyse auf die Wirkung von ausschließlich den Standortfaktoren allein aus den vorliegenden Arbeiten nicht möglich war. Nachfolgend werden einzelne Quellen genannt, die sich im weiteren Sinne mit Standortvergleichen und der Entwicklung von Ansaatmischungen befassen.
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