Posts mit dem Label Egge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Egge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 11. Juli 2018
Holen Sie mehr Milchgeld aus guten Futterwiesen
Labels:
Beratung.Bessere Futterwiesen.Buchgraber,
Egge,
Einsaaten,
erkennen,
Futtergräser,
Gemeine Rispe,
Glatthafer,
Goldhafer,
Gräserführerschein,
Kleinsamenstreuer,
Knaulgras,
mehr Ertrag,
mehr Milchgeld
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Dienstag, 10. Juli 2018
Bessere Futterwiesen Ratgeber
Artikelauszug mit Beispielen
Der Beitrag ist wegen regen Interesses in Bearbeitung und Weiterentwicklung

Ertragsmischungen 2013
Ertragsmischungen enthalten seit 2013 aufgrund eigener Beobachtungen auch Glatthafer .
Begründung:
- Gutes Durchsetzungsvermögen selbst bei geringen Saatmengen in Neuanlagen
- Besonders gute Entwicklung auch als Feldfuttergras, selbst bei geringer Saatmenge in den ersten Jahren nach der Ansaat.
PÖTSCH (LFZ Gumpenstein) bestätigt in seiner Seminarunterlage 2012, dass
- Zuchtsorten vom Glatthafer durchaus auch 4 Schnitte je Jahr vertragen und betonte das auch beim LFZ Weiterbildungsseminar 2012
- Glatthafer eine rasche Anfangsentwicklung hat
- Glatthafer konkurrenzstark ist
- ein unentbehrliches Obergras auf trockenen wie warmen Standorten bis ca 800 m Seehöhe ist und
- den hohen Futterwert von 7 hat, wobei die Skala von -1 (giftig) über 0 (ohne Futterwert) bis 8 (sehr hoher Futterwert) reicht..
PÖTSCH lehnt dennoch Glatthafer zur breiteren Wiesenverbesserung für mittlere Lagen bisher vehement ab. Trotz seines breit ausgelobten Nutzens mit guter Durchsetzungskraft und Ertragsleistungen auch in mittleren Lagen und im Feldfutterbau.
Da Glatthafer naturgemäß warme Lagen bevorzugt, begünstigt ihn auch das immer wärmere Klima der letzten Jahre spürbar aus verständlichen Gründen.
Glatthafer wird deshalb in den Ertragsmischungen von HUMER ab 2013 auch für mittlere Lagen für die Praxis als Experimentalpartner NEU vorgeschlagen. Die Idee basiert auf den guten Erfahrungen auch bei 4 Schnitten und die gute Anfangsentwickung wie Durchsetzungsfähigkeit. Leider sind diese positiven Effekte nur bei Neuanlagen bekannt und untersucht. Für Nachsaat-Mischungen gibt es aber noch keine Erfahrungen mit GLATTHAFER. Daher ist die Verwendung von GLATTHAFER in Nachsaatmischungen vorerst ein Experiment, dass jeder in Gebieten mit warmen Lagen im kleinen Maßstab durchaus versuchen sollte. Ich habe dazu eine zuversichtlichen Erwartung aber das breite Gelingen ist noch offen.
Im übrigen ist es auch das gleiche offene Experiment
die folgenden ÖAG - NAchsaat Mischungen zu verwenden, da es dazu ebensfalls bislang keine veröffentlichten Versuche von BUCHGRABER , PÖTSCH oder LFZ Gumpenstein gibt.
- NIK
- NaWei
- KWei
- NaTro
![]() |
| Futterarten und Kampfkraft von Nachsaat-Mischungen.jpg |

EMI2013 EMI 2013
HUMER Spezialertragmischungen 2014 für Wieseneinsaaten zur Futterwiesenverbesserung from HUMER, Landwirtschaftskammer NÖ, Sankt Pölten
Ertragsmischungen 2012
EMI 2012 vor 2013:


Aus der Sicht der Erfahrungen der Jahre 2012 und 2013 würde ich Glatthafer bei Hochertragsmischungen hineinnehmen und das Bastardraygras in rauhen Lagen reduzieren und zwar auf diese Mengen:
Glatthafer: 4 kg/ha
Bastardraygras: 3 kg/ha

Deutliche Einsaatwirkung 4 Jahre nach der Anlage. Extensiver Biobetrieb in windiger Lage.
http://goo.gl/maps/BYYvw
Erfolgreiche Bestandesumwandlung mit Knaulgras nach 3maliger Einsaat. Zuviel derbes Knaulgras ist aber unerwünscht, daher bringt die Ergänzung mit Englischem Raygras, Glatthaferr und Goldhafer erst den richtigen Qualitätsschub.
Aufnahme: Hinterberg, Feistritz am Wechsel
![]() |
| Hinweis: Ausschnitt aus dem Abschlussbericht, Orginaltext in blauer Schrift |
ESA= Eingsäte Grasart bei Dauerweidemischung G
Link zum Original in Abbildung 4:
Abbildung 4: Unterschiede im Pflanzenbestand in Flächenprozent für Varianten und Nutzung
Abschlussbericht: von Starz: Auswirkungen der Grünlandnachsaat in einer Kurzrasenweide bei Biologischer Bewirtschaftung
https://www.dafne.at/prod/dafne_plus_common/attachment_download/629618b9ae8ab563d2915522b1135ec8/Abschlussbericht_Kuwei.pdf
Bild zum obigen Versuch:
http://www.raumberg-gumpenstein.at/c/images/stories/forschung/institut4/abteilung41/41_nachsaat.jpg
Diese Untersuchungen belegen die von dem LFZ-Grünlandexperten Pötsch an mich mehrfach gestellte Forderung wissenschaftliche Belege zu erbringen, dass es Einsaaten gibt, das gewisse Arten in Nachsaatmischungen nicht erfolgreich wären und es zu keinem besserem Gräserbestand mit mehr wertvolleren Arten kommt.
In dem Fall dieses Gumpensteiner Versuches mit Schnitt und Weidenutzung führte keine einzige der gesäte Gräserart zu einer Bestandesverbesserung. Dabei betrug die Hälte der Saatgutmenge, also der Gräseranteil von Wiesenrispe 25%, Timohe 10% und Wiesenschwingel 15% insgesamt also 50% . Damit werden meine breiten empirischen Erfahrungen bestens bestätigt, dass Timothe (Phleum prasense) und Wiesenschwingel (Festuca pratensis) sich dort in Gumpenstein und damit auch außerhalb Niederösterreichs nur in verschwindend geringen Anteilen in heutigen Futterwiesen halten können. Nur die zusätzliche Weidenutzung gegüngstigt in der Regel immer die Weidegräser Engl. Raygras und Wiesenripse. Dagen sind Timothe und Wiesenslieschras auch in Weiden in nur verschwindenden Mengen ohne Bedetung - mit oder ohne Einsaat, wie folgende Grafik zeigt
![]() |
| Walter Starz, LFZ Raumberg/Gumpenstein: Gräserboniturauszug der eingesäten Grasarten eines Weide- und Schnittversuches im Versuchsbetrieb Moarhof mit Kurzrasenweidebewirtschaftung. Vortragsveranstaltung der BBK Waidhofen/Ybbs Einstieg in die Weidehaltung,11.04.2013 in Windhag,NÖ |
Die LFZ-Wiesenexperten Pötsch und Buchgraber meinen dagegen, das diese unproduktive 2 Arten Timothe und Wiesenschwingel auch aus nicht produktiven Gründen unter anderem zB als Biodiversitätsgründen eingesät werden sollen. Dem Landwirt muß damit klar sein, dass dann ca ein Drittel der Saatmenge solcher Nachsaatmischungen von vorherein und wissentlich eine höchst ineffizente, da wirkschwache Saat und Geldausgabe ist. Timothe und Wiesenschwingel können sich nach eigenen Erfahrungen aber aufgrund ihrer Biologie als extensive Heuwiesengräser mit 1 oder 2 Schnítten überraschend gut bewähren. Sie sind daher primär als Heugräser und zusätzlich in Kombination mit Glatthafer für zB für Pferdeheu wertvolle Futtergräser.
Wieseneinsaaten haben nur mit Arten wo ein hoher Anteil der Saat zu Futter wird einen wirklichen Sinn. Dem stehen aber die seit Jahren behaupteten Aussagen von Buchgraber (LFZ Gumpenstein) entgegen. Demzufolge könnten schon mit einer einmaligen Einsaat nahezu ein Jahrzehnt lang der Pflanzenbestand und die Narbendichte wirkungsvoll verbessert werden könnten, wie seine unten gezeigte Vortragsfolie aus 2007 zeigt.
Siehe Tabelle zu Timothe oben und die Grafik unten

Nach eigenen Erfahrungen und nach Starz (LFZ Gumpenstein) - aus pers. Miteilung vom 11.4.2013 - können am ehesten erst bei dreimaliger oder noch öfterer Nachsaat zb bei Wiesenrispe in Weiden oder Knaulgras in Schnittwiesen spürbare Bestandesverbesserungen erreicht werden. Konkurrenzschwache Arten mit nur geringem natürlichen Auftreten und schwachem Durchsetzungsvermögen - wie ich das sowohl im obigen Versuch von Starz als auch in breiter Praxis gesehen habe - ist das gelegentliche Säen konkurrenzschwacher Arten wie Timothegras und Wiesenschwingel in der Regel falsch investiertes und damit verlorenes Geld.
Timothegras und Wiesenschwingel sollten aber jene Landwirte zurecht dann säen, wenn diese 2 Arten standörtlich den anderen Arten überlegen sind. Standortgerechter Wiesenbau ist dazu der fachliche Terminus.
Viel wirksamer und viel betriebs- wie volkwirtschaftlich sinnvoller ist es bei Nachsaaten nur auf durchsetzungsfähige Arten zu setzen wie das Konzept der Ertragsmischungen nach HUMER zeigt. Dabei sät man möglichst öfter im Jahr nach, etwa 1-3x im Jahr - und zwar immer sofort nach der Ernte bei noch offenem Boden. Erst dann, wenn ein bestmöglicher Gräserbestand in den Futterwiesen erreicht ist, kann eine zeitlang mit Nachssaaten ausgesetzt werden - nämlich solange der Bestand in Ordnung ist. Gleichzeitig beugt ein gutwüchsiger und ertragreicher Gräserbestand der Ausbreitung von Unkraut als auch Giftpflanzen und Wiesenvernässung auf natürliche Art vor. Allerdings erschöpfen sich ohne natürlichen Samenausfall vor allem die hochwüchsigen Horstgräser nach ca 3 - 6 Jahren. Dauerhaft höchstqualitative Futtererträge, sind daher nur bei junger Nutzung mit hohen Energiegehalten möglich. Damit kann mittels möglichst viel eigenem "Wiesenkraftfutter" möglichst viel Zukaufgetreidekraftfutter oder Sojakraftfutter ersparen. Das ist aber nur mehr mit einer FAST ständigen Wiesennachsaat möglich. In Deutschland versuchen daher die besten Betriebe bereits, jeden Aufwuchs nach der Ernte sofort wieder mit jungem Saatgut ständig aufzufrischen um aus den Futterwiesen auf eigenen Flächen und mit eigenen Managementmitteln die bestmöglichen Erträge wie Qualitäten zu gewinnen.
Als Ergebnis dieser Erfahrung und Betrachtungen geht hervor, dass Timothe und Wiesenschwingei in vielen heutigen 3- und Mehr-Schnittwiesen keine quantitative wie keine wirtschaftliche Bedeutung hat und ihre Einsaat in der Regel verlorenes Geld ist. Nur in 1- oder 2 Schnittwiesen haben sie heute in der Regel Chancen für gute Erträge. Das bedeutet, dass sie heute vor allem in Heuwiesen als Heugräser ihre wertvollen Nutzen bringen können.
Wiesenrispe hat ist aber in Weiden von grossen Bedeutung, weil sie durch den dauernden Betritt gefördert sind. In Schnittwiesen dürfte sie sich nur bei dauernder Einsaat halten, wobei in den ersten Jahren durch ihre geringe Ausbreitung noch keine wirtschaftiche Bedeutung erreicht. Eigene Praxiserfahrungen zeigen, dass die Wiesenrispe erst bei jährlicher und 5 Jahre lang wiederholter Einsaat und bei intensiver Nutzung mit 4-6 Schnitten in Gunstlagen ein ertraglich spürbares Futtergras wird. Da sie in der Regel kein sicheres massenwüchsiges Futtergras ist kann man mit geringen Anteilen auch keine guten Erträge erwarten. Ihren höchsten Wert hat sie als extrem dichten Narbenbildner in Weiden. Ihr Vorteil liegt damit primär als dichtes Weidegras, wo besonders dichte Narben wie bei Steilflächenweiden und der Nutzung bei der Steilflähenmahd von besonders hoher Bedeutung sind.
Bei Nachsaaten wird häufig eine wirkungslose Übersaat vorgenommen
sagt der bekannteste deutsche Grünlandexperte PD Dr. Martin Elsäßer
vom Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg in seinen Vorträgen zB hier im WEB:
Grünlandverbesserung in Baden-Württemberg unter besonderer Berücksichtigung der Gemeinen Rispe
ELSÄSSER meint zur Nachsaat als Übersaat:(in Deutschland)
Nur wenn Lücken vorhanden sind, dann mehrmals im Jahr
5 kg/ha Samen von Deutschem Weidelgras oder Knaulgras säen.
Prof. SPATZ bestätigt meine Meinung:
Es fehlen Versuche zum Einsaaerfolg von Grünland Ansaaten / Einsaaten.
im Bericht
Strategien zur standortspezifischen Grünlandansaat - Retrospektive Analyse von Selektionskriterien
vonSPATZ, Günter; FRICKE, Thomas; GOTTARDI, Sara. Strategien zur standortspezifischen Grünlandansaat-Retrospektive Analyse von Selektionskriterien. 2003.
http://www.orgprints.org/4757/
http://orgprints.org/4757/1/4757-02OE442-spatz-g-et-al-uni-kassel-2003-gruenlandansaat.pdf
Prof. SPATZ schreibt 2003:
Die Literatur weist keine Arbeiten auf, bei denen Ansaaterfolg, Ausdauer oder Produktivität der Grünlandnarbe ... verglichen worden wären.

Originatext von SPATZ 2003:
Die Literatur weist keine Arbeiten auf, bei denen Ansaaterfolg, Ausdauer, Produktivität oder Qualität der Grünlandnarbe in einem Standortvergleich bei ansonsten gleichen Ansaatvoraussetzungen und gleicher Bewirtschaftung verglichen werden. In der Regel lagen Wirkungskomplexe als Einflussgrößen vor, so dass eine Kausalanalyse auf die Wirkung von ausschließlich den Standortfaktoren allein aus den vorliegenden Arbeiten nicht möglich war. Nachfolgend werden einzelne Quellen genannt, die sich im weiteren Sinne mit Standortvergleichen und der Entwicklung von Ansaatmischungen befassen.
Wer diesen Beitrag oder andere meine Beiträge hier bestätigen, kritisieren oder falsizieren will ist gerne eingeladen, seine Meinungen und Erfahrungen als WIKI-Mitglied oder per email an johann.humer(et)gmail.com in dieser Lehrplattform zum Nutzen aller Interessierten möglich gut anschaulich illustriert und gut verständlich zu verbreitern.
.
Labels:
Egge,
Einsaat,
Englisches Raygras,
Futterwiesen,
Glatthafer,
Goldhafer,
Knaulgras,
Nachsaat,
Ratgeber,
Rotklee,
Rototiller,
Rotschwingel,
Timothe,
Wiesennachsaat,
Wiesenschwingel,
Wiesenunkräuter
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Abonnieren
Posts (Atom)




NEU: Futterwiesen Spontanberatung - Schnell und ohne Bürokratie! HIER: >>> http://futterwiesenexpertehumer.wikispaces.com/+Gruenland+Beratung+vom+Futterwiesenexperten+HUMER
BB
Mit guten Gräsern holen Sie mehr Milchgeld aus Futterwiesen
Foto HUMER: 29.4.2015 Scheibbbs. Mehr Fotos HIER
LÖWENZAHN - Starker Besatz und damit Futterverlust im Grünland.
Hier ist mit mehr als 50% Ertrags-Masseverlust bzw ca 2 t TM/ha durch den Krautbesatz zu rechnen.
Bei einem Heupreis von 20 Cent/kg entspricht das einem Ernteentgang von ca 200 € je Hektar beim ersten Aufwuchs.
Der entgangene Ertrag verdoppelt sich für das ganze Jahr durch die bleibenden Lücken in der Grasnarbe auf ca 400€/ha.
Bei einem 20 ha Grünland Betrieb kann damit der Einkommensverlust ca 8000 € betragen.
Rechnet man mit jährlich für die Regeneration mit 10kg/ha Saatgut á 5 €/kg sind das bei 20 ha: 20x10x5= 1000 € jährliche Investitionskosten. Da bleibt ein Rohertrag von 7000 € im Jahr.
Wie bekommt man eine deratige Verzinsung seiner Investion mit 700% ?
---> Wenn man die konsequente Grünlandverbesserung in die eigene Hand nimmt !
MOTIV und MOTTO
In vielen Wiesen ist oft viel mehr drin, als was man erntet.
Wiesen kann man nach jedem Schnitt oder nach der Weide etwas verbessern.
Schließlich ist in Österreich jeder m² Grund kostbar.
Und man muß für jeden m² seine Steuer und Sozialversicherung zahlen,
ob dort beste Futtergräser wachsen oder kein Futter steht.
"Viel Milch aus der Kuh nur rinnt, wenn der Bauer ihr gutes Futter bringt"
Einleitung
Der neue Milchmarkt schafft ganz neue Bedingungen für die Grünlandnutzung, nachdem es keine Lieferbeschränkung mehr gibt. Darauf wird und muss jeder Milchbauer aus Gründen der Wirtschaftlichkeit über kurz oder lang reagieren, egal wie man dazu steht. Der Milchpreis reagiert bekanntlich sehr sensibel auf Milchüberangebote ohne Absatz. Heute gibt es für unsere hohe Milchqualität gute Absatzchancen in aufstrebenden Länder wie China. Der Beitrag soll motivieren und zeigen, wie man das meiste Milchgeld mit guten Futtergräsern aus Futterwiesen holt.
Das Einfrieren der wirtschaftlichen Entwicklung durch die Milchkontingentierung führte vielfach zum einem auffälligen Bewußtseins– und Wissensverlust für eine selbstverantwortliche erfolgreiche Wiesenbewirtschaftung. Sicher hat damals die Schaffung stabilerer Preise und Absatzmärkte auch seinen Wert gehabt. Der Preis dafür war anderseits ein Entwicklungs-Stillstand, sich mit der schleichenden absinkenden Futterqualität in Wiesen zu beschäftigen. Vielfach sah ich nach einem Jahrzehnt Düngungsverzicht die unbemerkte, stillschleichend laufende Ausbreitung von Giftpflanzen und futteruntauglichen Wiesenpflanzen in naturnahen Extensivwiesen. Ich sah und hörte in der Beratung wie solche Betriebe vielfach an Futtermangel leiden.
Der Beitrag zeigt die Möglichkeiten auf, wie man Futterwiesen wieder auf Schuß bringt. Dabei geht es auch darum, das Hochleistungseiweiß für gute Milchleistungen selbst zu erzeugen. Damit ist Sojakraftfutter weitest gehend verzichtbar. Das hat positive Auswirkungen auf das Klima. Klimaschädigende Sojaimporte werden damit zurückgedrängt. Dem steigenden Sojabedarf werden ja immer neue Urwaldbrandrodungen für neue Sojaflächen nachgesagt.
Wie Sie Ihre Wiesen auf Ertrag bringen
Nur wer die besten Futtergräser kennt, hat Ertrag und Qualität bei den Wiesen in Kontrolle seiner Hand. Zuerst sollten Sie wissen was die guten und besten Futtergräser und nun wirklich sind. Zum Trost: Es sind nur ein paar wenige. Natürlich gibt es noch andere gute Futtergräser. Aber da müssen Sie wahrscheinlich 3 bis 10 Jahre oder gar ewig warten bis Sie zum Futter von morgen etwas beitragen. Also nutzen Sie nur die Gräser, die erfolgreich sind.
Die besten Futtergräser für Einsaaten
Für die Wiesenverbesserung bei Vielschnittnutzung durch Einsaaten ohne Umbruch sind folgende FUTTERGRÄSER, im Wesentlichen diese VIER Gräserarten in der Regel:
a) die leistungsfähigsten und die
b) durchsetzungsfähigsten
bei den (nieder-) österreichischen voralpinen Klimabedingungen mit 600 - 1000 mm Niederschlag.
1. Knaulgras,
2. Deutsches Weidelgras,
3. Glatthafer, auf nicht nassen Wiesen
4. Goldhafer5. Rohrschwingel,vor allem als vorläufige Testpflanze für einen Einsaatversuch, da sie eine enorme ökologische Breite hat von Überschwemmung bis Trockenheit und ist ziemlich trittfest. Sie hat auch eine gute Erkennbarkeit in neuen Saaten und man sieht daher der Erfolg viel deutlicher als bei vielen Arten.
Die Gumpensteiner, im besonderes Pötsch bzw. seine Mitarbeiter beharren seit Jahren daran fest, den Rohrschwingel abzuqualifizieren. Trotz meiner Kritik halten sie unbeirrlich fest, Rohrschwingel in ihren Unterlagen sogar als
"landwirtschaftlich wertloses Unkrautgras"
zu bezeichnen.Dabei gibt es diesen vermischeten und botanisch widersprüchlichen Begriff gar nicht. Trotz der Hinweise wurde beim folgenden Seminar ohne Korrektur wieder die selben Unterlagen mit
"Unkrautgras" verteilt.Folgende Beratungsunterlage zeigt, die PÖTSCH in seinen kostenpflichtigen Pflanzenbestimmungskursen verteilt, wie die Gumpensteiner Rohrschwingel zwiespältig beurteilen, weil nicht klar zwischen Wildpflanzen und Zuchtpflanzen unterschieden wird.
In der Kommission für die Zulassung von Saatgutmischungen plädierten dagegen die Gumpensteiner BUCHGRABER und PÖTSCH für die Verwendung von Rohrschwingel in den Mischungen auf Vermutung hin ohne solide Prüfung auf Eignung österreichischer Standorte:
Je nach Lage und Durchsetzungsvermögen kommen auch andere Arten wie Wiesenrispe und Wiesenfuchsschwanz und verschiedene Kleearten in Frage. Diese Arten gedeihen teils aber nur unter besonderen Bedingungen wie Standort und Nutzungsart gut, weil sie recht artspezifische Ansprüche stellen.
Zur Vertiefung des Wissens von Gräsern empfehle ich meinen - in Google leicht findbaren und frei downloadbaren GRÄSERFÜHRERSCHEIN. In Praxisseminaren dazu lernen Sie unter persönlicher Anleitung die wichtigsten Futtergräser mit ihren Ansprüchen im Wirtschaftsgrünland erkennen. Die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale der Futtergräser und Grünlandpflanzen werden dabei erklärt und besprochen. Sie erfahren so den Futterwert und Zeigerwert, das Ertragspotential, die Ausdauer und Nutzbarkeit, den Umweltnutzen sowie und die Bedeutung von Biodiversität von Gräsern und Kleearten. Viele Hinweise stehen auch in Fachbüchern von DEUTSCH, GALLER, BUCHGRABER und DIETL. Meine Web-Linksammlung mit informativ illustrierten Beschreibungen wichtiger Gräser-findet man hier: http://futterwiesenexpertehumer.wikispaces.com/Pflanzen+Graeser+Kraeuter+erkennen
Wie Sie beste Futtergräser in Ihre Wiesen einbringen
Die eindeutig beste und wirksamste Verbesserung der Wiesenerträge erzielt man bei Neuanlagen mit Umbruch. Der Umbruch wird wegen Aufwand und Kosten ist nur mehr Gunstlagen durchgeführt, zudem verursacht einen mindestens halbjährigen Futterausfall.
Die Einsaat und Übersaat kam, da in steilen Grünland-Berggebieten heute kaum mehr Ackergeräte zum Umbruch und Anbau vorhanden sind. Auch schwere Einsaatgeräte sind in steilen und nassen Lagen untauglich, da sie die Grasnarbe beim Wenden mehr zerstören als schonen.
Rotoreggen – Wiesenanlage in einem Zug
Mit Rotoreggen wie ROTOTILLER und UMKEHR-ROTOR-EGGEN kann man Wiesen IN-EINEM-ZUG neu anlegen - und das vom Frühjahr an bis in den August. Das erspart die mühevolle und zeitaufwändige Arbeit von Umbruch, Saatbettbereitung und Saat. Ist die obere Bodenkrume nach der Saat zu locker walzt man zum besseren Aufgang. In Niederösterreich sind Wiesenanlagen mit dem ROTOTILLER sehr gut gelungen. GALLER berichtet bei Wiesenanlagen mit UMKEHRROTOREGGEN mit guten Erfahrungen in Salzburg. Es fehlen aber zahlreiche breitgestreute Erfahrungen.
Smarte, leichte Wieseneinsaat-Technik mit Zukunft
Unter leichten Wieseneinsaat-Geräten verstehe ich Einsaaten mit geringer Bodenbelastung und keinen Narbenschäden beim Wenden am Berg. Das sind:
Die überraschend gute Wirkung von Wieseneggen bestätigt auch ELSÄSSER, indem er schon 2007 schreibt:
Eggen bringt sowohl hinsichtlich des Schließens von Lücken große Vorteile.
Die Wirkung der Egge
ohne Nachsaatmaßnahmen war mit fast allen geprüften Nachsaatvarianten vergleichbar.
Das ist hier schwarz auf weiß als als Versuchsergebnis im vollen Text klar nachzulesen:
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ipz/dateien/aggf_2007_elsaesser_gruenewald.pdf
Ich halte Einsaaten mit leichten und smarten Techniken für aussichtsreicher als schwere Einsaatgeräte - die BUCHGRABER,
aber ohne wissenschaftlich publizierter VERSUCHSDATEN EMPFIEHLT -
weil die schweren Striegel die Reste guter Gräser der Grasnarbe zusätzlich wahllos zerstören und weil solche Einsaat-Striegel auch nicht garatieren, dass das gesäte Saatgut in einem verunkrauten, ungespritzen Wiesen kaum keinem und aufkommen kann !!!
Frühjahrseinsaaten mit schweren Einsaatgeräten schädigen Narbe und Ertrag - ACHTUNG!
Drei 3-bis 6-jährige Einsaat-Exaktversuche (SCHECHTNER; PÖTSCH; SAUTER) belegen, dass Frühjahrseinsaaten in den meisten Fällen den Ertrag mindern statt verbessern. Schwere Einsaatgeräte schädigen mutwillig die alte Narbe, um der Einsaat Platz zu machen. Da die Einsaat den Ertragsausfall überwiegend nicht wettmacht, kommt es leicht zu Ertragsminderungen. Frühjahrseinsaaten verursachen statt besserer Erträge und Qualitäten also Kollateralschäden durch die Schädigung der Altnarbe. Schädigend wirken vor allem Wiesenstriegel und Schlitzdrillsaat. Nur die Einsaat mit Wiesenegge war bei Frühjahreseinsaaten auffällig ertragsverbessend und reduzierte sogr die Gemeine Rispe besser als der Güttler-Starkstriegel (SAUTER; ELSÄSSER).
Begünstigen Wieseneinsaatstriegel sogar die Gemeine Rispe?
Einsaatstriegel begünstigen die Gemeine Rispe aus folgenden handfesten Gründen.
- Die Gemeine Rispe bildet ein ganz feines Netz an Wurzelausläufer an der Bodenoberfläche. Diese feinen Wurzelausläufer werden durch das Striegeln teils herausgerissen, teils bleiben sie im Boden. Diese ausgezogenen Wurzelausläufer werden durch das Striegeln in Fahrtrichtung auf der Fläche verschleppt, ausgebreitet und verteilt.
- Die durch das Striegeln teils herausgerissen, teils über die Wiese verschleppten Wurzelausläufer haben an der Bodenoberfläche wieder Chancen zur weiteren Ausbreitung.
- Die vielen inzwischen ausgefallenen Samen der Gemeinen Rispe werden zusätzlich durch Einsaatstriegel geradezu zum Keimen und Samenverbreitung anregt.
- Die Gemeine Rispe liebt besonders gelockerte frischfeuchte Bodenoberflächen. Einsaatstriegel, Engerlinge, Mäuse und Maulwurfshügel lockern den Boden an der Oberfläche und fördern damit die Gemeine Rispe.
- Die Gemeine Rispe liebt besonders mit schweren Geräten oder Hufen zertretene, zerdrückte und zerqueschte feuchte Böden (Gatschböden), da sie darauf besser wachsen kann als andere Arten.
- Werden solche zu feuchte Böden mit schwerem Gerät befahren, wird der Unterboden verdichtet, sodass dort die guten Futtergräser mit ihren tieferen Wurzeln kaum Chancen zur Nährstoffaufnahme haben.
- Für die Gemeine Rispe mit ihren bodenoberflächennahen Wurzeln ist das eine ideale Umwelt, weil dort ihre Konkurrenten nicht wachsen können.
- Für die nur bodenoberflächennah wurzelnde Gemeine Rispe ist das ideales Umfeld, weil damit ihre Konkurrenten - die guten Futtergräser – unterdrückt werden.
Das begründet meinen Eindruck und Verdacht:Je mehr mit schwerem Gerät wie Striegeln gefahren wird, umso mehr verbreitet man die Gemeine Rispe auf der ganzen Fläche.
Bilder zur Ausbreitung der Gemeine Rispe durch ihr zahlreichen Wurzelausläufer an den Knoten von Halm und Wurzel der Pflanze.
Es genügen dazu bereits ein geringer Besatz von dieser Wildpflanzen, dass sich die Gemeine Rispe wieder erneut ausbreitet. Wiesenstriegeln und intensives Befahren von Wiesen fördern demgemäß die Ausbreitung der Gemeinen Rispe außergewöhnlich - nach meiner Erfahrung.
Es ist daher ziemlich unverständlich, dass trotz Versuchserfahrungen und solcher Praxiserfahrungen in Östeterreich, das Starkstriegeln als derzeit modernstes Verfahren zur Bemämpfung der Gemeinen Rispe von den Gumpensteiner Grünlandexperten empfohlen wird.
Gumpenstein hat nach meinen Informationen auch keine nachhaltig mehrjährig erfolgreiches Bekämpfungs Ergebnisse für die Gemeine Rispe vorgelegt. Und wenn sie es haben sollen sie breit veröffentlichen wie den propagandistischen Unfug mit dem Starkstriegel. Der wird nämlich ohne fundierte und international publizierten Beweise extrem propagiert. Bei Firmen und Bauern werden nämlich auf diese Weise ziemliche falsche Hoffnungen geweckt, weil sie auf fehlenden nicht signifikant soliden Ergebnissen mit hoher Reproduktivität beruhen. Es wird vielmehr mit dem typischen BIAS Täuscheffekt unkontrollierter, bislang sogar undokumentierter Einzeleffekten viel proagandistischer Wind bei Bauern und Studenten gemacht, ohne dass solide Wissenschaft mit handfeste Ergebnissen dahinter stehen.
Gäbe es diese, so hätte ich diese schon längst hier anschaulich publiziert.
damit auch die Welt die Ergebnisse bzw. Behauptungen nachprüfen kann.
Fortsetzung folgt ...
Dieses Bild zeigt:
Bessere Milchleistungen gibts nur bei hoher Futterwertzahl mit Wiesenfutter - trotz Kraftfuttereinsatz (FWZ-Skala: -1 bis 7)
Mittlere Milchleistung in 3 Jahren in 22 Grünlandbetrieben
Nordwestdeutschlands 2005-2007.
Quelle:Bewertung von Pflanzenbeständen und Milchleistung Ökobetrieben Nordwestdeutschlands M. Vormann1 , U. von Börstel2, E. Leisen 1 Abb.: Milchleistung, Kraftfuttergabe und Futterwertzahlen in Öko-Grünlandbetrieben (Milchleistung und Kraftfuttermenge: dreijähriges Mittel, unberücksichtigt: Moor- und Trockenstandorte)
Gräserführerschein
Die derzeitige Situation der Futterwiesen mit Wuchstumsstillstand beim Wintereinbruch am 1. April 2015 in meiner Heimat im Mühlviertel in Oberösterreich bei einem Spaziergang in der Osterwoche. Der Tag an dem die Milchkontigentierung in der EU und Österreich aufgehoben wurde.
NEU 2015 - ab sofort:
Spontanberatung
durch den Futterwiesenexperten HUMER
Sie wissen sicher wie man mit einer kleinen Investition am meisten bewegen kann?
: Mit mehr Wissen aus erfahrender und kompetenter Hand !
Mit einem Experten am Feld vor Ort erfahren Sie das Neueste, das Entscheidende und das Wichtige.
Und zwar sofort und spontan - ohne X Fachartikel, Bücher, etc zu suchen, lesen und studieren zu müssen.
So kommt man am leichtesten zu besten Informationen und zahlt das wenigste Lehrgeld.
Nutzen Sie daher dieses Wissen eines einmaligen Futterwiesen-Experten mit über 30järiger Futterwiesen-Erfahrung in Beratung, Vorträgen, Seminaren, Weisenbegehungen und Fachbeiträgen.
Für die nächste Zeit biete ich
als TEST
versuchsweise kostenlose Telefonauskünfte und begrenzte, aber
schnellstmögliche Spontan - Beratungen für Ihre zu verbessernden Wiesen an Ort und Stelle nach Vereinbarung an.
Am besten Sie informieren sich dabei schon vorher über meine Fachbeiträge im Web
unter
http://futterwiesenexpertehumer.wikispaces.com
und
http://de.slideshare.net/JohannHumer
um vorweg zu profitieren.
Anmeldung zur Spontanberatung:
johann.humer@gmail.com
Mailen Sie mir Ihren Wunsch mit wenigen Worten oder schreiben Sie kurz über Ihr Problemmit ihrer Telefonnummer und ihrer Gegend / Lage - ich rufe ehestens zurück.
Ich bin an der Stimmungslage zum obigen Fachthema sehr interessiert !Wer seine Meinung oder Stimmung dazu äußern will, kann dies einfach mit einer EMAIL an mich tun:johann.humer@gmail.comMFG