Sonntag, 28. Oktober 2018
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Engerlinge
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Dienstag, 16. Oktober 2018
Fotos Engerlingsschäden in Niederösterreich West
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Engerlingsschäden
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Montag, 15. Oktober 2018
Engerlinge gefährden Viehweiden in Berggebieten
Engerlinge gefährden Viehweiden
in Steillagen und Berggebieten
Engerlinge wie hier im Bild gefährden Viehweiden in Steillagen und Berggebieten
Engerlinge wie hier im Bild gefährden Viehweiden in Steillagen und Berggebieten
2018 verursachen österreichweit
Engerlingsschäden auf Viehweiden in Hanglagen besondere Schäden und Risiken. Der
Viehtritt verschärft die Situation auf Hängen zusätzlich. Auf engerlingszerstörten
Grasnarben verstärkt der Viehtritt Auflösung und Zerfall der Grasnarbe. Die
Bodenfreilegung destabilisiert Hänge und fördert Abrutschungen, Bodenerosion und
mindert die Ertragsfähigkeit. Der Regeneration einer stabilen, dichten und
strapazfähigen Weidenarbe muss Programm sein.
Im Beitrag erfahren
Sie mit welchen Gräsern die Viehweiden regeneriert werden können. Zerstörte Weidenarben
brauchen zum Wiederaufbau eine ertragsorientierte, standortgerechte und klimaresiliente
Artenwahl zur Sicherstellung der Grünlandbewirtschaftung im ländlichen Raum. Professionelle
Grünlandberatung bietet dazu der Futterwiesenexperte HUMER.
Hohes Gefahren- und Verlustrisiko
auf steilen Engerlingswiesen
Die Begutachtung der heurigen
großflächigen Engerlingsschäden im Grünland durch den Autor ergab, dass der
Boden von Weiden in Steillagen bereits stark aufgetreten wurde und damit offen
und hoch erosionsanfällig ist.
In der Folge rutschen
Wasenstücke und Boden zu Tal, da die Wurzelverbindung von Grasnarbe mit dem Boden
durch den Wurzelfrass der Engerlinge fehlt. Zwischen verbliebenen grünen Schöpfen
gesunder Weidenarbe zeigen sich bereits erste Erosionsgräben mit Bodenabtrag
und Bodenanlandung.
Je länger so weitergeweidet
wird umso schneller gleicht eine Weide einem zerwühlten Acker mit schwindenden
Grasschöpfen.
Absterbende
Grasnarben und aufgetretener Boden verfärben Weiden bereits ackerfarbig
graubraun.
Es ist lebensgefährlich
gelockerte Grasnarben rutschgefährdete Hänge für die Engerlingsbekämpfung zu befahren.
Der Rasen von abgefressenen Wurzeln bietet keinen griffigen Halt. Bauern mit engerlingsgeschädigten
Hängen berichteten bereits, dass bei Erntearbeiten die Griffikeit der Räder infolge
Schlupfs fehlt. Damit gibt es kein Vorwärtskommen, vielmehr droht Abrutschgefahr.
In Zeiten des
Klimawandels werden Starkregen immer wahrscheinlicher. Dadurch steigt exponentiell
die Gefahr von Bodenabtrag mit Minderung der Bodenfruchtbarkeit. Absterben und Lockerung
der Grasnarbe durch den Frass der Engerlinge erhöht im steilen Gelände das
Unfallrisiko bei Pflege- und Sanierungsarbeiten. Hangrutschungen sind nicht
auszuschließen. Abgetragener Boden führt auf Flächen im Anlandungsgebiet zusätzlich
zu weiteren Folgeschäden und Ertragsverlusten. Die Rekultivierung erodierter und
verschütteter Kulturen kostet zusätzlich Arbeitszeit, Geräte- und
Saatgutkosten. Mit dem Verlust eines Jahresertrages auf Erosions- und
Anlandungsflächen ist zu rechnen.
Was sind Engerlinge?
Engerlinge, sind die im
Grünlandboden wurzelfressenden Larven von Maikäfer, Junikäfer (= Brachkäfer) oder
Gartenlaubkäfer.
Ihr Leben durchläuft
vier Stadien: Ei, Engerling, Puppe, Käfer. Der Lebensdauer von Engerlingen im Boden
hängt von der Käferart ab. Bei Engerlingen des Maikäfers beträgt sie 3 bis 4
Jahre, beim Junikäfer 2 Jahre und beim Gartenlaubkäfer 1 Jahr. In wärmeren
Regionen dauert der Lebenszyklus des Maikäfers drei, in kälteren vier Jahre.
Mit zunehmender Wärme infolge Klimawandels steigt somit die Eiablage und damit
die Engerlingszahl. 2018 wurden vor allem Engerlinge vom Junikäfer beobachtet.
Nach den Trockenheit 2003, mehr die vom Gartenlaubkäfer,
der weniger in Tallagen sondern in Berglagen auftritt.
Wieviel frißt ein
Engerling?
Den Aufstieg knapp
unter der Bodenoberfläche und die Fraßtätigkeit beginnen Engerlinge, wenn die Bodentemperatur
11,5 °C erreicht. Im Jugendstadium sind Engerlinge noch wenig gefräsig und schädlich. Da fressen
sie ihre eigene Häutungshaut, kleine Humusteilchen und Feinwurzeln. Nach ENE (1942)
frißt ein Engerling vom Ei bis zur vollen Entwicklung bei 4-jähriger
Generationsdauer im ersten Jahr 13 Gramm, im zweiten 25 g, im dritten 52 g. Finden Engerlinge zu wenig Futter, fressen die
größeren Engerlinge auch die kleineren, wodurch die Population schwindet und oszilliert.
Bei einem Engerlingsbesatz
von einer Larve pro m2 werden jährlich 300
kg Wurzeln je ha gefressen. Das ist etwa 10% der Wurzelmenge. Im letzten Entwicklungsjahr
fressen Engerlinge viel mehr. 100 Engerlinge je m2 vernichten 5 kg Wurzeln, am
Hektar sogar 50 t Wurzeln, sofern vorhanden, vertilgen.
Engerlings-Schadschwellen
Es ist klar, dass bei
einer Gesamtwurzelmasse von 2 bis 4 t TM/ha im Grünland (SCHMIED, 2010) die Grasnarbe
mit bereits 10 Engerlingen/m2 die gesamte Weide-Wurzelmasse von 5 t TM/ha fressen
können. Derzeit gibt die LK NÖ 40
Engerlinge/m2 als Schadschwelle für eine Schadensreparatur an. Eine Wurzel verliert
ihre Aufgabe bereits, wenn sie weit genug oben abgebissen ist. Wenn heuer bereits
bis zu 300 Engerlingen/m2 gefunden wurden, verwundert es nicht, dass die
Grasnarbe fleckenweise bis großflächig abstirbt. Eigene Zählungen anfangs Oktober
2018 in NÖ ergaben 100 Engerlinge/m2 in NÖ.
Hitzejahre als
Engerlingsjahre
2018 ist das Jahr mit
europaweiten Hitze- und Dürrerekorden als Ausfluss des Klimawandels. Geschichtsbücher
beschreiben Hitze und Trockenheit mehrmals als Treiber und Auslöser großer Kalamitäten
durch Engerlinge. Der heiße und lange Spätsommer 2018 ist damit eine Ursache für
die seuchenhafte Engerlingsplage in vielen Grünlandgebieten. Betroffen sind 2018
nicht nur Österreich, Deutschland und die Schweiz. Oberösterreich, Tirol, Kärnten
und Südtirol waren bereits in den letzten Jahren stark von Engerlingsschäden betroffen
und Pilzgerste wie Bodennetze eingesetzt wurden.
Die Invasion ist 2018
so massiv, dass neben exponiertem Grünland auch fruchtbares, ebenes Grünland, Sportplätze
und Hausrasen von Engerlingen ruiniert wurde.
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Engerlinge,
Weide
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
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Samstag, 13. Oktober 2018
Engerlingsschaeden in Weiden reparieren mit klimaresilienten Weidegraesern
Engerlingsschäden
in Weiden mit klimaresilienten Weidegräsern reparieren
Die heurigen,
österreichweiten Engerlingsschäden in verursachen in Viehweiden in Hanglagen besondere
Schäden und Risiken. Aufgetretener, offener Weideboden destabilisiert Hänge und
neigt zu Erosion. Rasch ist wieder eine stabile, dichte und strapazfähige Weidenarbe
aufzubauen. Im Beitrag erfahren Sie welche Weidegräser und Kleearten zur
Reparatur und Regeneration zerstörter Weidenarben am besten geeignet sind. Bei
der Artenwahl wird es ebenso immer wichtiger die zunehmende klimabedingte Trockenheit
zu berücksichtigen.
Die Begutachtung
der heurigen Engerlingsschäden im Grünland zeigt, das die Schäden besonders in
Weiden durch die Gefahr der Erosionsbildung im oft steilen Gelände bei Starkregen
noch sehr problematische Risiken bergen können.
Die
Beweidung steiler engerlingsgeschädigter Wiesen führt zum zunehmenden Auftreten
und Öffnen von Grasnarbe und Boden.
Derzeit
ist es bereits lebensgefährlich solche Hänge für die Engerlingsbekämpfung zu
befahren, da der Rasen durch die abgefressenen keinen griffigen Halt mehr gilt.
Bauern mit engerlingsgeschädigten Hängen berichteten bereits, dass bei
Erntearbeiten durch Schluff der Räder keine Griffikeit gegeben ist und damit
kein Vorwärtskommen bzw vielmehr Abrutschgefahr gegeben ist.
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Engerlinge,
Weide
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Weidemischungen Vergleich HUMER OEAG
Weidemischungen Vergleich: HUMER/ÖAG |
|||||||
| Stand 13.Okt. 2018 | |||||||
| Zusammensteller--> | HUMER | HUMER | ÖAG | ÖAG | ÖAG | ÖAG Empfohlene Sorten | |
| Lage | warm | feucht | mild | rau | Pferde | Hinweis: | |
| Kurzer Name | WTW | WFR | G | H | PW | Hinweis: Der Handel benutzt nur wenige dieser Sorten | |
| Mischung im Handel | auf Bestellung | fertig | fertig | fertig | teils viel aktuellere, teils ältere Sorten | ||
| Zusammenstellung --> | nach Erfahrungen | Buchgraber | |||||
| Weißklee | 4 | 4 | 3,0 | 2,1 | 0,0 | Fiona, Klondike, Merida, Merlyn,
(Riesling), Silvester, (SW Hebe) |
|
| Hornklee | 1 | 1 | 1,5 | 1,6 | 0,0 | (Bull), Marianne, (Rocco) | |
| Luzerne | 6 | 0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | Luzelle (Weidetyp); Alpha, Babelle, Concerto, Europe,
Galaxie, Palava, Prosementi Bologna, Vlasta |
|
| Engl. Raygras | 6 | 6 | 2,5 | 1,3 | 6,2 | Alligator, Barnauta, Charisma, Guru, Ivana, (Tivoli) | |
| Rotschwingel | 4 | 6 | 3,0 | 3,1 | 3,0 | Gondolin, (Light) | |
| Timothe | 0 | 5 | 2,0 | 3,1 | 1,0 | Comer, (Liglory), Lischka, Summergraze, Switch, Tiller | |
| Wiesenschwingel | 1 | 0 | 4,5 | 4,7 | 1,5 | Cosima, Cosmolit, (Darimo), (Laura), Pradel | |
| Kammgras | 1 | 2 | 0,0 | 1,6 | 1,5 | Lena, (Southland) | |
| Rotstraussgras | 0 | 2 | 0,0 | 1,0 | 1,0 | Gudrun, (Highland) | |
| Rohrschwingel | 3 | 3 | 0,0 | 0,0 | 4,0 | Barelite, Barolex, Kora | |
| Glatthafer | 3 | 0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | Arone, Median | |
| Wiesenrispe: Narbentyp | 1 | 1 | 3,7 | 3,1 | 3,0 | Limagie, Oxford | |
| Wiesenrispe: Wiesentyp | 0 | 0 | 3,7 | 3,1 | 3,0 | (Balin), Lato, Selista | |
| Schwedenklee | 0 | 0 | 0,0 | 1,0 | 0,0 | Aurora, Dawn | |
| Knaulgras | 0 | 0 | 2,0 | 1,0 | 3,0 | (Baraula), (Diceros), (Lidacta), Tandem | |
| Saatmenge kg/ha | 30 | 30 | 26 | 27 | 27 | ||
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Weidemischungen
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Donnerstag, 4. Oktober 2018
Historischer Schaden durch Dürre und Engerlinge in NÖ an Grasnarben von Futterwiesen
Historischer Schaden durch Dürre und Engerlinge in NÖ an Grasnarben von
Futterwiesen
Engerlinge wie hier im Bild gefährden Viehweiden in Steillagen und Berggebieten
Seit September
2018 steht fest, dass im westlichen NÖ ein historischer Schaden durch Dürre und
zusätzlich durch Engerlinge vorliegt. Es berichtet der Futterwiesenexperte
HUMER.
Der heisse Sommer
2018 mit wochenlanger Dürre vertrocknete Futterwiesen in sonnenexponierten Lagen.
Zuerst waren die Wiesen von der Dürre rot bis braun verfärbt. Inzwischen weiß
man, dass dürregeschädigte Wiesen nicht nur durch Dürre sondern auch durch
Engerlinge des Junikäfers ertragsgeschädigt sind.
Nach Regenfällen
ergrünen dürre Wiesen aber wieder und erholen sich.
In besonders sonnenexponierte
Lagen wurde nun aber die Wiesennarbe braun und vegetationslos. Ja, die Grasnarbe
wurde immer weniger und verschwand sogar. Auf sonnigen Flächen verschwanden die
Gräser sogar völlig, wurden bis auf tief wurzelnde Kräuter wie Wiesenwitwenblume
oder Flockenblume sogar vergetationslos, brach und ackergrau.
Betroffen sind
in NÖ sonnenexponierte Futterwiesen und Weiden um Ertl, Konradsheim,
Sonntagsberg bis Hollenstein an der Ybbs, um den Ötscher und dem Waldviertel seit
August bis September 2018.
Nachdem die
Wiesen nicht mehr grün werden und kein Nachtrieb erfolgt,
wurde vielen
Bauern klar, dass eine weitere Schadensursache vorliegt.
Die immer heissere
Sommerwitterung durch den sich jährlich verschärfenden Klimawandel führt zu der
in Lehrbüchern bekannten Explosion von wärmeliebenden Insekten.
Evident wird
das an der explosiven Zunahme von Schäden durch:
Maikäfer,
Junikäfer, Gartenlaubkäfer und deren Engerlingsraupen in Wiesen,
Borkenkäfer in
Wäldern,
Getreidehähnchen,
Laufkäfern in Getreidefeldern,
Rüsselkäfer in
Zuckerrübe,
Drahtwürmern
in Kartoffel und der
Maiswurzelbohrer
mit rasend flächenhafter Ausbreitung in Maisfeldern in ganz Mitteleuropa und
angrenzenden Kulturen wie Kürbis und Wiesen.
….
wird
fortgesetzt …
Meldungen,
Meinungen und Erfahrungen sind erbeten an
0664-824458
Stand:
2018okt4
nach
Wiesenbegehungen in NÖ, Sonntagsberg, Ertl, Stankt Georgen in der Klaus,
Kreuztanne,
Hunderte eigene
Belegfotos unter
https://photos.app.goo.gl/eV6EwcYjDMVsJ4Bf7
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Meinen aktuellen Powerpoint Vortrags Entwurf zum Thema
Regeneration / Sanierung engerlingsgeschädigter Futterwiesen
finden Sie hier:
https://1drv.ms/p/s!AqsU3jum5ctNwknaszy2uaHzXyRx
Vergebene Vortragstermine
zum Thema: Regeneration / Sanierung engerlingsgeschädigter Futterwiesen
30.11.2018: Opponitz, Ybbstal, für Bauernbundgruppe
Jänner 2018: Mollendorf, Weitental, für Ortsgruppe Rinderzuchtverband NÖ Gentetik
23.1.2019:
Thema: Produktive Futterwiesen in Gefahr. Dürren - Engerlinge - Giftpflanzen - Wildtiere Ursachen & Lösungen
für Bodenkalk Fachtagung in der Fachschule Otterbach (Raum Schärding).
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Meinen aktuellen Powerpoint Vortrags Entwurf zum Thema
Regeneration / Sanierung engerlingsgeschädigter Futterwiesen
finden Sie hier:
https://1drv.ms/p/s!AqsU3jum5ctNwknaszy2uaHzXyRx
Vergebene Vortragstermine
zum Thema: Regeneration / Sanierung engerlingsgeschädigter Futterwiesen
30.11.2018: Opponitz, Ybbstal, für Bauernbundgruppe
Jänner 2018: Mollendorf, Weitental, für Ortsgruppe Rinderzuchtverband NÖ Gentetik
23.1.2019:
Thema: Produktive Futterwiesen in Gefahr. Dürren - Engerlinge - Giftpflanzen - Wildtiere Ursachen & Lösungen
für Bodenkalk Fachtagung in der Fachschule Otterbach (Raum Schärding).
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Dürre,
Engerlinge,
Insektensterben
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Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Montag, 1. Oktober 2018
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Engerlinge,
PSM
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Sonntag, 30. September 2018
Trockenmasse Ertrag
Trockenheitstolerante Futtergräser
geprüft am Standort Piber
ACHTUNG:
Nach LFZ Gumpenstein ist der Standort PIBER ein Trockenstandort mit 880mm Jahresniederschlag!
Grafische Versuchsauswertung des folgenden Versuches

aus http://www.raumberg-gumpenstein.at/filearchive/fodok_2_11333_ab_trockenresistenz_final.pdf
Durchblätterbare PDF PPT unter
HUMER Trockenheitstolerante Futtergraeser 2006 bis 2008 TM Ertrag GJ Unkraut Piber Trockenstandort 880mm red von Johann HUMER
| Titel (deutsch) | Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Grünlandbeständen in trockenheitsgefährdeten Produktionsgebieten Österreichs |
| Titel (englisch) | Measures for preservation and improvement of grassland in Austrian production areas, endangered by dryness |
| Projektstart | 01.01.2004 |
| Projektende | 15.08.2012 |
| AuftragnehmerIn | Direktion Raumberg-Gumpenstein |
| WissenschaftlicheR ProjektleiterIn | Dr. Erich M. PÖTSCH |
| Finanzierungsstellen | Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft |
| Zielstellung | Mit Hilfe dieses Projektes sollen vordringliche Fragen im Zusammenhang mit der in den vergangenen Jahren aufgetretenen Trockenheit und den daraus resultierenden Ertrags- und Qualitätseinbußen im österreichischen Grünland bearbeitet werden. Die primären Zielsetzungen sind die Verminderung von Ertrags- und Qualitätsverlusten im Grünland und damit die Sicherstellung der Grundfutterversorgung sowie die Vermeidung bzw. Verringerung von Folgeschäden durch die Trockenheit. In der Bearbeitung dieser Zielstellungen stehen folgende Detailfragen im Vordergrund: 1) Selektion von trockenheitstoleranten Leguminosen- und Gräserarten für Weide- und Mähnutzung 2) Prüfung von trockenheitstoleranten Leguminosen- und Gräserarten in Reinsaat und Mischungen auf Ertragsleistung und Futterqualität 3) Technische Möglichkeiten der Beregnung im Grünland mit besonderer Berücksichtigung von Hanglagen 4) Erfassung der Auswirkung von künstlicher Beregnung auf Ertrag und Futterqualität sowie die botanische Zusammensetzung von Grünlandbeständen 5) Erfassung der Auswirkung von künstlicher Beregnung auf Abfluss- und Infiltrationsverhalten von Grünlandbeständen unter Berücksichtigung des Nährstofftransportes 6) Prüfung der kombinierten Anwendung einer Beregnung und der Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger. |
| Abschlussbericht | |
| Kurzfassung (deutsch) | |
| Landwirtschaftliche Grünlandnutzung ist insbesondere in alpinen Randregionen durch Klimaerwärmung aufgrund zunehmenden Trocken- und Hitzestress gefährdet. Das Artenspektrum wird sich langfristig hin zu trockenheitsverträglichen Gräsern, Kräutern und Leguminosen verschieben. Das Ziel der Untersuchung von alternativen Gräser-, Kräuter- und Leguminosenarten in Reinsaat auf dem Feuchtstandort Admont und dem Trockenstandort Piber ist, Ertrag, Futterqualität und Ausdauer der einzelnen Sorten/Herkünfte zu quantifizieren und die Leistungseigenschaften von Ökotypen und Zuchtsorten abzuklären. Das Spektrum der untersuchten Gräser enthielt Dactylis glomerata, Festuca pratensis, Festulolium loliaceum, Festuca arundinacea, Festuca rupicola, Festuca rubra, Poa angustifolia, , Poa compressa, Poa pratensis, Bromus inermis und Bromus erectus. Bei den Kräutern wurden die Arten Pimpinella saxifraga, Carum carvi, Daucus carota Cichorium intybus und Plantago lanceolata untersucht. Alle untersuchten Leguminosen und Kräutern konnten sich nicht ausreichend entwickeln und damit ist auch keine konkrete Aussage möglich. Einige Sorten der Art Festuca arundinacea and Festulolium loliaceum entwickelten sich vielversprechend am Trockenstandort Piber in Bezug auf Ertrag und Ausdauer und sollten deshalb in weiteren Untersuchungen in Grünlandmischungen auf Trockenstandorten in Österreich getestet werden. Um eine hohe Futterqualität auf Trockenstandorten zu gewährleisten sollte eine züchterische Bearbeitung von Bromus erectus und Bromus inermis in Betracht gezogen werden. Die Sorten/Herkünfte von Festuca rupicola, Poa compressa and Poa angustifolia entwickelten sich sehr schlecht und sind deshalb keine Alternative zu den zurzeit verwendeten Sorten. | |
| Kurzfassung (englisch) | |
| Climate change causes increasing drought and heat stress, endangering the agricultural use of grassland especially in the marginal alpine areas. A changing species spectrum towards heat tolerant grasses, forbs and legumes has therefore to be expected in the long term. The aim of this study was to test and compare various grass species both under humid and dry site conditions in Austria in terms of yield, forage quality and endurance. The grass species studied were Dactylis glomerata, Festuca pratensis, Festulolium loliaceum, Festuca arundinacea, Festuca rupicola, Festuca rubra, Poa angustifolia, Poa compressa, Poa pratensis, Bromus inermis and Bromus erectus. The herb species studied were Pimpinella saxifraga, Carum carvi, Daucus carota Cichorium intybus and Plantago lanceolata. The studied leguminosae and herbs couldn´t established sufficient and therefore no conclusion is possible. The cultivars Festuca arundinacea and Festulolium loliaceum performed promising in terms of productivity and endurance and should therefore be further tested for grassland seed mixtures on dry sites of Austria. Also Bromus erectus and Bromus inermis adapted well to dry site conditions and should therefore be considered as potential components in grassland seed mixtures for referring sites. The cultivars Festuca rupicola, Poa compressa and Poa angustifolia established very bad and are no alternatives to existing cultivars. |
| Berichtsdokumente/Anlagen | |
| BerichtsautorInnen: Graiss Wilhelm; Krautzer Bernhard | |
Abschlussbericht: Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Grünlandbeständen in trockenheitsgefährdeten Produktionsgebieten Österreichs (6464.85 kB) |
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Freitag, 28. September 2018
Dürre Wiesen attraktiver Brutplatz für Engerlinge
Dürre Wiesen attraktiver Brutplatz für Engerlinge
Dürre, magere, sonnige Wiesen attraktiver Brutplatz für Engerlinge
Dürre Wiesen
attraktiver Brutplatz für Engerlinge
Dürre Wiesen attraktiver Brutplatz
für Engerlinge
Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Mittwoch, 26. September 2018
Publikations Stand: 26.9.2018
Derzeit, Anfang September 2018, kommt es landesweit in mehreren
Gebieten Österreichs, besonders in OÖ und NÖ zu einem flächenhaften, massiven
Ausbruch an schweren Schäden durch Engerlinge in Futterwiesen.
In der Südost-Schweiz sind ganze Hänge von Engerlingen
kahlgefressen ().
Auch in Österreich sind Gebiete davon schwer betroffen.
1.
Die andauernde Trockenheit mehrere Jahre hintereinander
und
2.
zusätzliche finanzielle Anreize zur Umstellung vieler Wiesen auf
Düngeverzicht und Pflanzenschutzverzicht mit keiner oder nicht ausreichender
Unkrautbekämpfung
begünstigen seit Jahren die Massenvermehrung wärmeliebender
Insekten wie Engerlingen
auf den ohnedies mageren, ertragsgeschwächten Wiesen. Ebenso
nehmen immer häufiger wärmeliebende und andere Problemunkräuter zu. Der Grund
dafür ist neben dem klimawandelbedingten Temperaturanstieg ebenso die
Unkrautausbreitung durch Verzicht und Vernachlässigung von Pflanzenschutz
unserer Kulturpflanzen.
Mechanische Engerlingsbekämpfung mit Kreiseleggen
Die rasch wirksamste Maßnahme bei engerlingsgeschädigten Wiesen
ist, diese Flächen mit rotierenden Bodenwerkzeugen wie Kreiseleggen,
Rotortiller, Umkehrfräsen intensiv, mehrmals und immer tiefgründiger mechanisch
zu bearbeiten. So werden die fetten Larven der diversen Maikäferarten verletzt
und zerquetscht. Die warme Jahreszeit soll gut genützt werden. Da befinden sich
die Engerlinge massenhaft knapp unter der Grasnarbe und fressen sich an
den Wurzeln fett.
AMA Meldung dazu notwendig
Die AMA reagierte bereits auf diesen Beitrag und verweist, dass dazu
eine Meldung notwendig ist. Infos gibt es dazu auch auf den BBKs und LKs.
Wiesenregeneration muss sofort folgen
Viele Bauern wollen, die von Dürre und Engerlingen geschädigten
Futterwiesen mit Saatgut regenerieren. Derzeit sind aber Saatguthändler bei
Wiesensaatgut bereits nahezu ausverkauft, da eine unerwartet enorme landesweite
Nachfrage nach Wiesensaatgut besteht. Es soll
noch ehestens im September eingesät werden. Ohne
Regeneration der abgestorbenen Grasnarbe mit Wiesensaatgut breiten sich
erfahrungsgemäß lästige Unkräuter und vor allem die höchst unerwünschte Gemeine
Rispe mit Vorliebe aus. Sie ist derzeit zwar meist vertrocknet, regeneriert
sich aber mit der Winterfeuchte schnell. An jedem am Boden niederliegenden
Stängelknoten schlägt sie Seitentriebe, die wieder zu vollen Pflanzen im
Frühjahr heranwachsen.
Was soll gesät werden?
Für die oft in trockenen, mageren Lagen dürftigen
dahinvegetierenden Wiesen, ist der Aufbau einer dichten, gut bodenbedeckenden
Grasnarbe der Schlüsselpunkt zur Schadensabwehr von Engerlingen. Denn die
Maiskäfer legen ihre Brut meist in lichten, wenig dicht bewachsenen
Futterbeständen - meist Magerwiesen - ab. In diesen warmen, aufgeheizten
Wiesenböden erfolgt eine besonders ideale, rasche und daher massenhafte
Brutentwicklung. Zur Saat werden auf Standorten mit starker Sonneneinstrahlung
und Bodenaufheizung wegen der immer häufigeren Dürrezeiten
trockenheitsresistente klimaresiliente Futterwiesenpflanzen mit tieferen
Wurzelgang immer wichtiger. Auf Standorten mit starker Sonneneinstrahlung und
Bodenaufheizung sind daher klimaresiliente Saatmischungen von vorrangiger
Bedeutung.
Klimaresiliente Futterpflanzen sind:
KNAULGRAS, GLATTHAFER, ENGLISCHES RAYGRAS, ROTSCHWINGEL,
WIESENSCHWINGEL, ROHRSCHWINGEL, FESTULOLIUM, HORNKLEE und ROTKLEE. Die
Bauernzeitung berichtete über empfehlenswerte klimaresiliente Wiesenmischungen
für Einsaat und Wiesenneuanlage jüngst ausführlich in Nr. 36 vom 6. September
2018.
Notmischungen
Bei vielen Wiesenmischungen und einzelnen Komponenten herrscht
bereits Knappheit. Wenn nur mehr wenige Arten oder passsende Wiesenmischungen
erhältlich sind, soll versucht werden Notmischungen aus den Komponenten
KNAULGRAS, ENGLISCHEM RAYGRAS und ROTSCHWINGEL anzusäen. Die anderen
trockenheitsverträglichen Arten und die Kleearten müssen notgedrungen im
Folgejahr auf den offenen Bodenstellen nachgesät werden damit ein genug
artenreicher Bestand entsteht. Ohne regenative Wieseneinsaat kann es leicht zu
einer Verwilderung und weiteren Ertrags- und Futterwertminderung auf diesen
ohnedies geschwächten Futterwiesen kommen.
Letzte Einsaat Chance: ENGLISCHEs RAYGRAS ENGLISCHEs RAYGRAS Wenn
kein geeignetes Saatgutmischungen vorhanden sind, sollte zumindest noch versucht
werden ENGLISCHEs RAYGRAS einzusäen. ENGLISCHEs RAYGRAS ist am ehesten bei später
Saat noch geeignet anzuwachsen und den Boden zu bedecken. Im ersten Ansaatjahr
ist auch die Auswinterungsgefahr gering. Es bringt auch im Frühjahr rasch einen
Ertrag.
Auch Maulwürfe können überhandnehmen
Auch Maulwürfe finden in Engerlingen eine gute Futtergrundlage. In jüngerer Vergangenheit war auf Grünlandstandorten eine starke Zunahme extrem großer Maulwurfshügel zu beobachten. Aufgrund der großen Erdhaufen kommt es zu massiv verschmutzen Silagen und nachhaltig zerstörten Gräserhorsten. Auf Ertrag und Futternachwuchs hat dies über Jahre eine nachteilige Wirkung. Die entstehenden Lücken ohne Vegetation begünstigen die Ausbreitung biodiverser, futteruntauglicher Unkräuter wie Ampfer. In Extremfällen verweigern die Tiere die Aufnahme ganzer Silopartien, bzw. es kann durch clostridienverseuchtes Futter zu Todesfällen beim Vieh kommen. Auch Wühlmäuse schädigen zunehmend das Grünland, indem sie mit Löchern und Wühlgängen die Narbe aufbrechen und unterminieren. Eine starke Mäusepopulation kann über den Winter sogar große Wiesenflächen zerstören.
Auch Feld- und Wühlmäuse können sich massenhaft vermehren.
Zur Abwehr von Nagern hat sich das Aufstellen von Sitzstangen für
Greifvögel bewährt. Auch das konsequente Fangen der Schädlinge mit Fallen sowie
die Beobachtung von Neueinwanderungen sind wichtige Vorbeugungsmaßnahmen.
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Ausblick
Schließlich ist zu überlegen, ob die staatlich geförderten
Programme mit Verzicht auf Düngung und Pflanzenschutz nicht im Einzelfall mehr
Schaden als Nutzen bringen. Denn gut gedüngte, üppige, dichte Futterbestände
sind für Engerlinge kein Anziehungspunkt. Der viel zu einseitig propagierte
Nutzen von Biodiversität führt inzwischen zu einer explosiven Zunahme
unerwünschter Flora und Fauna (Giftpflanzen, Wolf, Bär, Engerlinge) und wird
immer mehr zu einem Bumerang und Bedrohung für produktiv wirtschaftende Bauern.
Die Umsetzung von ROBUSTEM FACHWISSEN in Grünland-Lehre und -Praxis satt
produktionshemmender Förderprogramme bei Düngung und Pflanzenschutz würde in
der Agrarproduktion zu viel weniger Ertragsschäden führen.
Fachberatung zum Thema gibt der Autor und Futterwiesenexperte
HUMER unter: johann.humer@gmail.com / M: 0664/8244458
Weiterführende Informationen
und Belege zu Engerlingsschäden im österreichischen
Grünland:
insbesondere weil der Naturschutzexperte FRANK WEIHMANN vom Naturschutzbund
Steiermark, wie er selbst schreibt, er ist so dreist und frei und behauptet vom
Bürostuhl aus, dass er diese Dimension der Engerlingsproblematik und meine
Grünlandfachkompetenz fraglich hält. In seiner zweiten Email mußte er doch zurückrudern
und gibt nun zu, dass er bei intensiver Recherche zu, dass ich mich seriös und
professionell damit auseinandergesetzt habe. Nun zweifelt er nur mehr die „Explosion
von Wolf und Bär“ an.
Die zahlreichen Beiträge bestätigen, dass es in Österreich ein
zunehmendes und massives Engerlingsproblem gibt.
Nahezu ganz Oberösterreich zählt nunmehr zum Befallsgebiet des Maikäfers bzw. seines Engerlings. .... Langjährige Erfahrungen zeigen: Rechtzeitige Bekämpfung und richtige Folgebewirtschaftung bringen einen dauerhaften Erfolg.
... "Geschwächte“ Grünlandbestände hat der Engerling im wahrsten Sinne des Wortes zum Fressen gern! ....
05.02.2019 | von DI Peter Frühwirth
Engerling - wie können wir mit ihm leben?
https://www.lko.at/engerling-wie-k%C3%B6nnen-wir-mit-ihm-leben+2500+2869798
Nahezu ganz Oberösterreich zählt nunmehr zum Befallsgebiet des Maikäfers bzw. seines Engerlings. .... Langjährige Erfahrungen zeigen: Rechtzeitige Bekämpfung und richtige Folgebewirtschaftung bringen einen dauerhaften Erfolg.
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05.02.2019 | von Rudlstorfer Stefan, ABL
Abgestufte Grünlandwirtschaft in der Praxis etablieren
https://www.lko.at/abgestufte-gr%C3%BCnlandwirtschaft-in-der-praxis-etablieren+2500+2869634
... "Geschwächte“ Grünlandbestände hat der Engerling im wahrsten Sinne des Wortes zum Fressen gern! ....
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10.09.2018 | von DI Peter Frühwirt, LK
OÖ, lk-online:
Engerling-Bekämpfung September
2018
Ganz OÖ ist Engerling Befallsgebiet.
Ganz OÖ ist Engerling Befallsgebiet.
04.09.2018 | von Redaktion "Der Bauer", LK OÖ,
lk-online, 5. September 2018 Der Bauer INVEKOS 7 (PDF)
Grünlanderneuerung
DI THOMAS WALLNER ING. KARL THUMFART. Der Grund für die derzeit
häufigen Anfragen zur Grünlanderneuerung liegt beinahe immer in den durch
Engerlinge verursachten Schädigungen.
28.08.2018 | von DI Peter Frühwirth, LK OÖ, lk-online:
Engerlingschäden rasch sanieren!
Beilage zum OÖ. Grünland-Infomail Nr.: 8/2018; 28. August 2018
30.08.2018 | von DI Matthias
Greisberger, LK Salzburg,
lk-online https://ooe.lko.at/nach-der-trockenheit-die-wiese-sanieren+2500+2780891
lk-online https://ooe.lko.at/nach-der-trockenheit-die-wiese-sanieren+2500+2780891
Nach der Trockenheit die
Wiese sanieren
… Zudem verschärft sich vielerorts die
Lage aufgrund des Wurzelfraßes durch Engerlinge und durch vermehrtes Aufkommen
unerwünschter Pflanzenarten.
Engerlinge
|
Fräsen, Kreiselegge - ÖPUL-Tauglichkeit prüfen!Erosionsgefahr in
Hanglagen!Pilzgerste - Fördermöglichkeit durch das Land Salzburg
|
26.08.2018,
Der Engerling: Die nächste Plage für
Schärdings Landwirte
12.08.2018 | von DI Peter Frühwirth, LK OÖ, lk-online: https://ooe.lko.at/engerlinge-werden-wieder-aktiv+2500+2767840
Engerlinge werden wieder aktiv
… Es war ja zu befürchten: Die ersten Engerlingschäden sind am
Grünland bereits sichtbar.
12.08.2018 | ORF Kärnten
Engerling-Plage
im Mölltal
Im
Mölltal haben heimische Landwirte erneut mit einer Engerling-Plage zu kämpfen.
Wie schon vor drei Jahren ist heuer vor allem wieder die Gemeinde Reißeck
betroffen. 40 Hektar Grünfläche sind befallen. Immer
wieder kommt es im Mölltal, sowie im oberen Drau- und Gailtal zu einem
Engerling-Befall.
23.03.2018 | von Österreichischer Weinbauverband, lk-online: https://ooe.lko.at/insekten-engerling-maik%C3%A4fer+2500+2733888
Insekten - Engerling - Maikäfer
… Der Engerling verursacht in Junganlagen und
Rebschulen durch Fraßtätigkeit an den Wurzeln und am Wurzelstamm starke
Schäden, die zu Stockausfällen führen. In Ertragsanlagen verursacht der
Engerling keinen weiteren Schaden. In besonders starken Flugjahren können
Engerling bzw. Käfer durch Wurzel- oder Blattfraß zu Schäden führen.
04.08.2017 | LK-Kundenservice | von DI
Peter Frühwirth, LK OÖ, lk-online: https://ooe.lko.at/der-feld-maik%C3%A4fer-gr%C3%BCnlandwirtschaft-mit-dem-engerling+2500+2543033
Der Feld-Maikäfer – Grünlandwirtschaft mit dem Engerling
In diesem Handbuch werden die nunmehr 10-jährigen
Erfahrungen mit der Bekämpfung des Engerlings durch mechanische Methoden und
mit der Pilzgerste dokumentiert. Wert gelegt wurde auf eine möglichst
praxisnahe Darstellung von Methoden, die auch wirklich einen Sinn haben und
deren Wirkung über mehrere Jahre hinweg nachweisbar ist. Die 90 Seiten
umfassende Broschüre ist zusätzlich mit zahlreichen Farbfotos anschaulich
gestaltet. Angesprochen werden auch die Thematik der Bewirtschaftung des
Dauergrünlandes und deren Einfluss auf die Engerling-Problematik.
3.05.2015 | von Peter Frank und
Andreas Koutny, LK Tirol, lk-online https://ooe.lko.at/nachhaltige-populationsregulierung-des-maik%C3%A4fers-und-seiner-engerlinge+2500+2303003
Nachhaltige Populationsregulierung des Maikäfers und seiner
Engerlinge
Mechanische Verfahren in Kombination mit
Melocont®-Pilzgerste.
Mit bis zu 200 Engerlingen/m2 Wiese ist der Maikäfer in den
letzten Jahren in Österreich zur regelrechten Plage geworden.
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Folgeschaden durch
Dachs nach Engelingsschaden. Foto TWITTER
Wurzel fressender Engerling , Q: Zeichnung Assadallah Mrkarim
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Maikäfer-Zeichnung
von-Edmund-Reitter-1908-wikicommons-PD.jpg
Maikäfer und Engerlinge als
Profiteure von Klimawandel und Dürren.
Extreme Schäden durch Engerlinge in Futterwiesen treten in Jahren mit großer Hitze und langer Trockenheit besonders stark auf.
im Buch neu veröffentlicht von Helmut Vester:
Birkenfelder Theologen: während der Reformation und im 19. Jahrhundert
Birkenfelder Theologen: während der Reformation und im 19. Jahrhundert. Neu publiziert von Helmut Vester BoD – Books on Demand, 27.09.2017 - 208 Seiten
Pfarrer Martin Kügelin berichtet:
Auch Gräser blühten, namentlich Poa
pratensis. Dennoch verzog der Frühling
lange, und das nasskalte Wetter dauerte bis zum Mai. Dieser Monat war aber so
heiß und fruchtbar, dass die ältesten Leute sich keiner ähnlich warmen, so
anhaltenden Witterung erinnern konnten. Man glaubte, nun in der Tat und
buchstäblich alles wachsen zu sehen. Auch der darauf folgende Sommer war ausgezeichnet
trocken und heiß, dass das Obst meist abfiel, das Heu sehr sparsam ausfiel und
das Öhmd sowie der zweite Schnitt vom Klee gänzlich fehlschlug.
Dazu kamen die unzähligen Engerlinge oder Quatten, wie sie hier
genannt werden, welche die Wiesen vollends ganz verwüsteten, dass man - ohne
die mindeste Übertreibung gesprochen - oft nicht wusste, ob es Wiesen oder Äcker
seien. Der Futtermangel wurde nach und nach so groß, dass der Zentner Heu 2 f.
42 s. kostete, dass man Laub und Mistel und dergleichen als Futter benutzte und
endlich Staat und Gemeinden den Notleidenden die Wälder zum Grasen öffneten.
Auch die Kartoffeln missrieten
gänzlich durch die Dürre und die Engerlinge, dass das Simri 51 auf 24 - 30 s.
zu stehen kam. Und selbst die wenigen eingeheimsten Kartoffeln waren nicht gut,
da ihnen die Feuchte gänzlich gefehlt hatte. Dieser Mangel war die Ursache,
dass gegen den Herbst hin eine ungeheuere Anzahl Vieh im ganzen Lande und
besonders auch hier -meist an Juden, die es nach Frankreich führten - um wahre
Spottpreise verkauft wurde, dass man wirklich die Zeit nahe glaubte, „wo die
Kuh einen Batzen gelte“.
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Wiesen und Bauern werden hier durch den Klimawandel, Dürren und Engerlinge mehrfach geschädigt:
- Kein Futter durch Trockenheit
- Engerlinge fressen die Graswurzeln massenhaft ab.
- die Grasnarbe stirbt folglich ab, wird braun.
- kein Wiesenfutter im Folgejahr, wenn die Bekämpfung nicht
gelingt
und Wiesen-Neuanlage im Herbst fachlich nicht mehr möglich ist
- gelingt die neue Wiesenanlage im Herbst nicht, sondern erst im
Frühjahr im - so fehlt trotzdem auch im Folgejahr ca 50-70% des Futters, da
erst im Juli der erste Aufwuchs erntbar ist.
- Durch die fehlenden Aufwüchse im Sommer, Herbst und der Frühjahresaufwüchse
fehlen also 100% des Grünlandertrages auf den Flächen mit Schädigung und sogar bei
einer gelungenen Wiesenregeneration
Die letzten Engerlingsjahre zeigen, dass der Maikäfer auch Laubwälder,
Obstanlagen und Weinstöcke stark befällt.
Der Klimawandel mit immer mehr Jahreszeiten mit Trockenheit und Dürre
hat vielfache Schäden zur Folge,
nämlich:
· sonnenexponierte Wiesen durch Futtermangel
und Engerlingsschäden,
· Fichtenwälder mit fehlenden Niederschlag durch
Borkenkäfer Befall,
· Laubwälder durch starken Blattfraß der
Maikäfer
· Weingärten durch starken Blattfraß der
Maikäfer
· Obstgärten durch starken Blattfraß der
Maikäfer
Bild eines sehr typischen weiblichen Maikäfers
Abbildung aus 2002 Fröschle, Der Feldmaikäfer und seine Engerlinge
Abbildung aus 2002 Fröschle, Der Feldmaikäfer und seine Engerlinge
Grünlandwirte in
Österreich sollten ihr Augenmerk auf diese wichtigen Futtergräser in ihren Futterwiesen
legen.
Sie sind es, die
die entscheidenden Futtererträge bringen.
Für gute Futtererträge ist die Auswahl örtlich passender
Futtergräser entscheidend. FUTTERWIESENEXPERTE HUMER berät Sie hinsichtlich bestmöglicher Gräser und Leguminosen für produktive Futterwiesen nach Ihren Vorstellungen.
Anfragen für
Vorträge,
Beratungen wie persönliche Hofberatung oder
Gruppenberatungen in Dörfern
unter:
johann.humer@gmail.com
Tel: 0664-8244458
Email-Anfragen sind mir zuerst lieber - wegen besserer Zeiteinteilungsmöglichkeit.
Email-Anfragen sind mir zuerst lieber - wegen besserer Zeiteinteilungsmöglichkeit.
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Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
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Abschlussbericht: Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Grünlandbeständen in trockenheitsgefährdeten Produktionsgebieten Österreichs





