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Samstag, 30. Juni 2018
Bodenuntersuchung von Futterwiesen - Gute Gründe dafür
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Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
Montag, 25. Juni 2018
Moos in Wiesen warum?
Langfristig und am effizientesten verdrängt die sachgerechte Düngung mit Mineraldüngern das Moos in Wiesen .
Denn Moos wächst vor allem
auf nährstoffarmen Böden. Auch Kalkung hilft.
Auch Kalkstickstoff hilft.
Aber nicht so gut wie Mineraldünger.
Die Vermoosung von Wiesen wird hauptsächlich durch folgende Ursachen gefördert:
- zu radikal tiefen Kurzschnitt oder Rasenmäherschnitt von Futterwiesen
- zu scharfe Beweidung oder Verbiss
- zu geringe oder fehlende Düngung mit den Nährstoffen NPK (Stickstoff, Phosphat und Kali)
- zu niedrigen pH-Wert des Bodens
- zu starke Beschattung durch Gehölze
- zu geringe Samenregeneration durch mangelnden Samenausfall infolge früher Nutzung
- zu geringer Samennachschub der Wiesen durch seltene Nachsaat mit neuem Saatgut
- zu geringe Kenntnis und mangelnde und zu späte Beobachtung der Veränderung der Vegetation und botansichen Zusammensetzung einer Futterwiese
--> Daher den adhoc Rat von einem Futterwiesenexperten holen, der auch zusätzlich die örtlich weiteren Umstände erkennt und berücksichtigt. Oft sind es Umstände, die man im Konnex selber trotz lesen von Lehrbücher oder Fachbeiträgen nicht erkennt. Werden Sie dann künftig selber Experte auf dem Gebiet !
Nehmen Sie daher zu Moos Bekämpfung einen Experten.
Vermeiden die vielen Chemiepulver die dazu angeboten werden, sie ändern nicht die Gründe warum das Moos vor Ort so gut wächst.
Das kostet relativ wenig Geld im Vergleich zu jahrelangen Eigenversuchen mit viel Lehrgeld ohne viel Wirkung und im Vergleich zum dem künftigen DauerNutzen.
Warum wächst immer mehr Moos in Futter - Wiesen?
Themenlinks:
Probleme mit Wiesenmoos
Wiese wird moosig - was kann schuld sein?
Zuviel Moos in der Wiese
Zu-viel-moos-auf-der-pferdewiese
http://www.wochenblatt.com/frage-und-antwort/zu-viel-moos-auf-der-pferdewiese-2117.html
Moos-Verdrängung in Wiesen durch Kalkdüngung: teileffizient

Datenquelle:
Gottfried Briemle, Karin Speck, Martin Elsäßer und Rolf Hess
Moosverdrängung am besten mit ordnungsgemäßer Mineraldüngung
in
http://www.lazbw.de/pb/,Lde/668144
Die effizienteste Moos-Bekämpfung erfolgt durch sachgerechte Mineraldüngung

Datenquelle:
Gottfried Briemle, Karin Speck, Martin Elsäßer und Rolf Hess
Moosverdrängung am besten mit ordnungsgemäßer Mineraldüngung
in
http://www.lazbw.de/pb/,Lde/668144
Am effizientesten verdrängt das Moos in Wiesen die sachgerechte Düngung mit Mineraldüngern, weil Moose naturbedingt auf nährstoffarmen Substraten wachsen und keine höheren Salzkonzentrationen vertragen.
https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/,Lde/644515
Agrarforschung=
Versuche zur Möglichkeit der Moosverdrängung auf Extensiv-Grünland
durch unterschiedliche Düngung
Dr. Gottfried Briemle, Dr. Martin Elsäßer, Rolf Hess, RP FR, LVVG, RP Freiburg, ÄLLB1994-1998
gefunden unter:
- Agrarforschung Baden-Württemberg
- Pflanzliche Erzeugung
- Moosverdrängung durch Düngung
Originalgrafik des Originalartikels:

Quelle:
https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/,Lde/644515
Dr. Gottfried Briemle, Karin Speck, P.D. Dr. Martin Elsäßer und Rolf Hess
Moosverdrängung am besten mit ordnungsgemäßer Mineraldüngunggefunden unter:http://www.lazbw.de/pb/,Lde/668144
Der Infodienst Landwirtschaft - Ernährung - Ländlicher Raum stellt das gemeinschaftliche Internetangebot der Landwirtschaftsverwaltung in Baden-Württemberg dar. Er ist der zentrale Online-Dienst für die Veröffentlichung von Fachbeiträgen aller Einrichtungen der Landwirtschaftsverwaltung.
Herausgeber und inhaltliche Redaktion:Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) Kernerplatz 10, 70182 Stuttgart
| Grünlandwirtschaft und Futterbau > Extensivgrünland >Boden und Nährstoffe > Moosverdrängung am besten mit ordnungsgemäßer Mineraldüngung |

Quelle: http://www.lazbw.de/pb/,Lde/668144
So wird man Moos in Wiesen los
Moos kann in Wiesen derart überhand nehmen, dass eingeschritten werden muss. Folgende Ursachen begünstigen das Ausbreiten von Moos:
||schattige Wiesenränder: Ausgangspunkt der meisten Moosflächen im Grünland
||
- Lichtmangel
ist ein natürlicher Standortvorteil für das Moos und ein Standortnachteil für Futterpflanzen, der kaum zu beseitigen sein wird. Vermoosungen treten deshalb oft an schattigen Wiesenrändern auf.
- Nährstoffarmer Boden
Moose bevorzugen sehr nährstoffarme Böden. Auch vermooste Grünlandflächen sind im Vergleich zum Wirtschaftsgrünland meist nährstoffarm, weil schattige Flächen oder Weisenränder kaum oder weniger gedüngt werden.
- Ausfall wertvoller Futtergräser
Futtergräser haben an vermoosten Stellen ungünstige Wuchsbedingungen. Tiefer Schnitt begünstigt zudem die Verdrängung der wertvollen Futterpflanzen und fördert die Vermoosung schattiger Stellen.
Aufbauend auf diesen Informationen lässt sich eine entsprechende schrittweise Strategie entwickeln, wie man das Moos zurückdrängen kann und die Futterpflanzen fördert.
Schritt 1: Moos mit Eggen ausreißen
| Das Eggen der Wiesen kann gleichzeitig mit Grünland-Einsaaten genutzt werden. Statt Moos oder Unkräuter füllen später wertvolle Futterpflanzen die Lücken |
Schritt 2: Düngung vor der Einsaat
| Düngung , besondes mit Jauche verdrängt das Moos |
Schritt 3: Einsaat mit Nachsaatmischung „NA“
Um wieder einen zufrieden stellenden Grünlandbestand zu aufzubauen ist notwendig ebenso auf die anzusäende Futtersamenmischung besonderen Wert zu legen, die rasch keimt und bald einen dichten Pflanzenbestand entwickelt. Dazu empfiehlt sich die im Handel erhältliche fertige Samenmischung mit der Typbezeichnung „Nachsaatmischung für Dauerwiesen und Dauerweiden - NA mit Klee“ zu wählen. Als Saatmenge verwendet man bei derartigen Neuanlagen rund 30 kg/ha. Wenn wie immer eine Anlage infolge ungünstiger Anlagebedingungen nicht vollkommen gelingt und Lücken ohne Futterwuchs bleiben, ist eine korrigierende Nachsaat empfehlenswert. Als Zeitpunkt zur Nachsaat wählt man das Frühjahr unmittelbar vor dem Striegeln der Wiesen oder die Zeit sofort nach einer Nutzung bis Anfang August.
| NA – Nachsaatmischung für Dauerwiesen und Dauerweiden mit ÖAG Sortenempfehlung |
Zusammensetzung der Nachsaatmischung „NA“ wie sie bewährter ampferfreier ÖAG-Qualität im Handel angeboten wird. Bei Neuanlagen vermooster Flächen empfiehlt sich eine etwas erhöhte Saatmenge von rund 30 kg/ha. Für Übersaaten im Frühjahr wählt man Saatmengen von 10-15 kg/ha.
Zusammenfassung
Wie dargestellt hat die Vermoosung im Grünland vielschichtige Ursachen. Zur Erhaltung eines zufrieden stellenden Grünlandbestandes ohne Moos reicht nicht nur die alleinige Beseitigung des Mooses. Wenig effizient wäre es das Moos nur mit einem Moosvernichtungsmittel zu bekämpfen. Damit werden die Ursachen der Vermoosung nicht beseitigt.
Für eine erfolgreiche Moosbebekämpfung ist folgendes Schema empfehlenswert:
- 1. Das Entfernen des Mooses (mechanisch oder eventuell chemisch)
- 2. Schaffung eines Saatbeetes mittels Eggen für eine Einsaat
- 3. Ausbringung und leichte Einarbeitungung der Düngung
- 4. Die Wahl einer raschwüchsigen Nachsaatmischung z.B. „NA mit Klee“
- 5. Die Saat selbst kann mit allen üblichen Sätechniken wie Sämaschine, Wiesenstriegel mit Säkasten, Schlitzdrillsägeräten oder auch per Hand erfolgen
- 6. Für einen gleichmäßigen und dichten Aufgang wird im Grünland die kreuzweise (2-fache) Saat bei halber Saatmenge empfohlen
Über den Erfolg von Einsaaten entscheidet letztlich immer auch die sachgerechte Bewirtschaftung des Grünlandes mit folgenden Elementen:
- die Vermeidung von Tiefschnitt
- eine maßvolle, wie ausgeglichene Nährstoffversorgung für die Einsaat
- eine Verjüngung des Pflanzenbestandes durch Nachsaat besonders im Frühjahr unmittelbar vor dem Wiesenstriegeln speziell dann, wenn der Anteil wertvoller Futterpflanzen im Grünland zurückgeht.
Weitere Bilder zum Artikel „So wird man Moos in Wiesen los“
Unter den Titel:
Meist von kurzer Dauer:
Lücken im Grünland Stabile und hochwertige Pflanzenbestände anstreben
findet man auf Seite 10 einen wertvollen Hinweis, warum Moos austritt: wen Wiesen so kurz wie mit dem 'Rasenmäher gemäht werden.
gefunden unter:
http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/103c88d92f5ba6cac1257501002d028e/cfd3fee8de5ffa1cc12571710043a6d7/$FILE/Meist%20von%20kurzer%20Dauer_L%C3%BCcken%20im%20Gr%C3%BCnland.pdf
In
http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/dokumente/11888505_98030328/2a209daa/Zeigerpflanzen_im_Wirtschaftsgruenland.pdf
unter den Titel:
Zeigerpflanzen im Wirtschaftsgrünland
schreiben die Autoren: Dr. Andreas BOHNER, Abteilung für Umweltökologie und DI Walter STARZ, Institut für Biologische Landwirtschaft Lehr- und Forschungszentrum für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein,
die junge, erfahrene, reputierte und objetive Grünlandpflanzenkenner in Gumpenstein sind, über Moos:
Moose In regelmäßig gedüngten Dauerwiesen, Mähweiden und Dauerweiden findet man selten Moose. Sie erreichen in Magerwiesen und Magerweiden, vor allem aber in lückigen Halbtrockenrasen, Feucht- und Nasswiesen einen höheren Deckungsgrad. Auch schattige Standorte sind mitunter sehr moosreich. Moose sind im Wirtschaftsgrünland ein Bioindikator für lückenhafte Pflanzenbestände und eine geringe Stickstoff-Verfügbarkeit im Boden.
http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/dokumente/11888505_98030328/2a209daa/Zeigerpflanzen_im_Wirtschaftsgruenland.pdf
NEU: Futterwiesen -Beratungsangebot - Schnell und ohne Bürokratie!
http://futterwiesenexpertehumer.wikispaces.com/+Gruenland+Beratung+vom+Futterwiesenexperten+HUMER
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Engagierter österreichischer Grünlandexperte, (30j.Erfahrung LK NÖ) zu Futterwiesen, Weiden u Feldfutterbau. Exzellenten Pflanzenkentnisse incl ökologischer Ansprüche, Düngung, Abwehr von Schädlingen u Unkrauteindämmung. Integration u Berücksichtigung von Auflagen durch CC, GAP, ÖPUL, LE, Biololandbau. Biodiversitätswissen u Umsetzungsmöglichkeiten. Praktische Erfahrung durch langjährige eigene Versuchs- und Beratungstätigkeit. aEntwicklung eines eigenen Agrarkonzeptes. für die Grünlandwirtschaft. Entwicklungsvorschläge zur realen Nutzung der 1 Million ha Grünland, die in Österreich in den Berg- und Grenzregionen bereits von Aufgabe und Landflucht bedroht ist. Seit 2015 als Seniorexperte tätig in China, Aserbaidschan, Türkei u Tansania.
Bauern biete ich meine breite Erfahrung an: Vorträge, Fachbeiträgen, Beratungen am Hof, Entwicklungskonzepte für hoch ertragreiche Futterwiesen und Versuchsvorschlägen zur Optimierung der Futtererträge. Email-Anmeldungen bevorzugt: johann.humer@gmail.com. Anrufe nur wer keine EMAIL oder ein dringendes Problem hat! Mobil: 0664-8244458.
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Um gute Futtererträge und -qualitäten zu erreichen düngt man Futterwiesen zeitig im Frühjahr. Es gilt zu überlegen wie viel und welcher Dünger das beste Ergebnis bringt. Auch aus ökonomischen und ökologischen Gründen ist es bedeutungsvoll, die eingesetzten Nährstoffe der Dünger möglichst effizient zu nutzen. Vor jeder Düngung ist es wichtig den Nährstoffbedarf für Stickstoff, Phosphor und Kali der einzelnen Fläche genau zu errechnen. Bodenuntersuchungen samt Düngeplan sind die kostengünstigen Instrumente um wirtschaftlich zu düngen. Mit einem Untersuchungsaufwand von rund EINEM EURO je Hektar und Jahr können Landwirte die Dünger treffsicher bemessen.
Einstufung der pflanzenverfügbaren Phosphor- und Kaliumwerte bei der chemischen Bodenuntersuchung (CAL-Methode) von Grünlandböden in die Gehaltsklassen A bis E
Das Benotungssystem ABCDE zeigt den Versorgungszustand des Bodens an. A und B zeigen, dass die Düngung langfristig zu niedrig lag, D und E sagt, dass sie zu hoch war. Die Nährstoffgehalte des Bodens für eine ausreichende Pflanzenernährung von Wiesen sollten Gehaltsklasse C mit 88 mg Kalium und 47 mg Phosphor je kg Boden aufweisen. Hat man das ABCDE-Schema seiner Wiesen im Kopf steuert man die Düngung durch Beibehaltung, Verbesserung oder Drosselung. Somit kann man auch die betriebseigenen Wirtschaftsdünger künftig zielgenauer platzieren, um ihre beste Wirkung zu entfalten. Wer künftig noch ökonomischer wirtschaften will, für den ist die Bodenuntersuchung mit einem Aufwand von rund 1 €/ha/Jahr eine unverzichtbare Investition. Düngt man 10 ha mit 100 Tonnen Wirtschaftsdünger nicht zielgerecht, werden 600 bis 1600 € in eine falsche Richtung gelenkt. Der Einsatz von 1 €/ha für die Bodenuntersuchung ist somit eine der rentabelsten Investitionen die die Landwirtschaft hat.
Wie düngt man bei zu hohen oder zu niedrigen Bodennährstoffgehalten richtig?
Liegen die Werte der Bodenanalyse bei A oder B, erfolgt eine Zuschlagsempfehlung von 20% bzw. 40% zur normalen Düngungshöhe der Stufe C. Liegen die Werte bei D oder E ist eine Nährstoffrückführung aus eigenen Wirtschaftsdüngern in der Höhe der empfohlenen Nährstoffzufuhr nach Tabelle 3 erlaubt, aber weniger sinnvoll. Mineralische Phosphat- oder Kaliumdünger sind bei D und E sogar verschwendetes Geld und widersprechen einer sachgerechten Düngung.
Tabelle 3: Phosphor und Kalibedarf von Wiesen und Feldfutter bei mittlerer Ertragslagegemäß der Richtlinie für die sachgerechte Düngung für die Gehaltsstufe C
Abb. 1: Ergebnisse von Wiesen-Bodenuntersuchungen der AGES. Beträchtliche 75 % der Futterwiesen sind bei Phosphor unterversorgt (A,B). 40% liegen davon in der A-Klasse.
In diesem Formular finden Sie wichtige Informationen zur Probenahme und Auftragserteilung.
AGES Untersuchungsangebot Boden
Der weltweite Preisanstieg bei Getreide bewirkt auch, dass inzwischen Futtergetreide, Heu wie Stroh ein teures Gut ist. Der weltweit stark zunehmende Bevölkerungsanstieg führt zusätzlich bedingt durch größere klimabedingte Ernteausfälle zu steigenden Nachfragen bei pflanzlichen und tierischen Produkten. Wenn Landwirte davon profitieren wollen, werden sie daher jetzt daran denken die Produktivität ihrer Futterwiesen und Felder zu verbessern. Bei vilen Futterwiesen in NÖ wird das Ertragspotential etwa nur zur Hälfte ausgeschöpft Die Futtererträge vieler Wiesen können nach eigener Einschätzung verbessert werden. In der Regel erntet man bei Futterwiesen 6 – 8 t TM/ha. Neu angelegte Wiesen zeigen dagegen Erträge von meist 12 t TM/ha und sogar bis 15t TM/ha , also um 1/3 bis sogar 50% höhere Erträge als alte Dauerwiesen. Ertäge neu angelegter Wiesen kommen durch aus an die üblichen Feldfuttererträge in NÖ von 10 bis 20 t TM/ha heran.
Mit dem Wissen über die verfügbaren Nährstoffgehalte der Böden mittels Bodenuntersuchung haben Landwirte die Möglichkeit die Nährstoffe Phosphor und Kali der eigenen Wirtschaftsdünger gezielt dorthin zu lenken, wo sie am besten ausgenutzt werden. Auch ökonomische und ökologische Gründe erfordern heute immer mehr die eigenen Nährstoffe aus den Wirtschaftsdüngern effizienter zu nutzen. Vor jeder Düngung kann der Nährstoffbedarf der einzelnen Flächen mittels Bodenuntersuchung und Düngeplan noch viel zielgerichteter und wirtschaftlicher erfolgen. Mit einem Untersuchungsaufwand von nur EINEM EURO je Hektar können alle eingesetzten Dünger wesentlich präziser und somit kostensenkend eingesetzt werden. Gleichzeitig hat man mit der Düngeplanung ein Instrument in der Hand den CC-Anforderungen (cross compliance) voll zu entsprechen. Weil die Leistungsreserven vieler unserer Futterwiesen bei weitem nicht ausgeschöpft sind, kann der Zukauf und Import Eiweißfuttermitteln und Kraftfutter reduziert werden.
Möglichkeiten und Grenzen der Bodenuntersuchung